MSV Duisburg wahrt mit Sieg in Kiel Mini-Chance auf den Klassenerhalt

Abstiegskampf in der 2. Liga : 2:0 in Kiel – MSV Duisburg funkt ein Lebenszeichen

Der MSV Duisburg hat einen überraschenden 2:0-Sieg bei Holstein Kiel eingefahren. Zwei Spieltage vor Saisonende in Liga zwei ist der Klassenerhalt noch möglich.

Der MSV Duisburg hat seine Mini-Chance auf den Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga gewahrt. Nach sieben Spielen ohne Sieg setzten sich die „Zebras“ am Sonntag überraschend mit 2:0 (0:0) bei Holstein Kiel durch, das damit alle Hoffnungen auf den Aufstieg in die Bundesliga aufgeben muss.

„Es bleibt total schwierig“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht, der im Vorjahr mit Eintracht Braunschweig in Kiel abgestiegen war, bei Sky: „Vielleicht haben wir jetzt mal den Moment, dass wir zumindest auch das nächste Spiel gegen Heidenheim gewinnen. Wie dann die anderen Spiele ausgehen, können wir nicht beeinflussen.“

Vor 12 122 Zuschauern im Holstein-Stadion erzielten Joseph-Claude Gyau (55. Minute) und Tim Albutat (68.) die Tore für den MSV, der trotz des Dreiers auf dem letzten Tabellenplatz hängen blieb und vier Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz 16 hat. Die Kieler blieben trotz einer Vielzahl an guten Tormöglichkeiten zum vierten Mal nacheinander sieglos und müssen nun für eine weitere Spielzeit in der Zweitklassigkeit planen.

In einer von Beginn an umkämpften Begegnung versuchten beide Teams, ihre letzten Gelegenheiten zum Erreichen ihrer sportlichen Ziele zu nutzen. Die Kieler waren optisch überlegen, dafür erwiesen sich die Duisburger effizienter im Abschluss. Deshalb nahmen sie nicht unverdient drei Zähler mit auf die Heimreise.

Kiel Reimann - Dehm, Schmidt, Wahl, van den Bergh - Karazor - Mühling, Bénes (62. Honsak) - J. Lee (73. Evina) - Okugawa, K. Schindler (50. Serra)
MSV Wiedwald - Hajri, Bomheuer, Nauber, Seo - Albutat (90.+1 Fröde), Schnellhardt - Gyau (90.+1 Engin), H. Nielsen (61. Taschtschi), Stoppelkamp - Iljutcenko

Schiedsrichter Christian Dietz (München) - Zuschauer: 12122
Tore 0:1 Gyau (55.), 0:2 Albutat (68.)
Gelbe Karten Okugawa (4), Karazor (6) / Iljutcenko (8)

(sef/dpa)
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