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MSV Duisburg: Trainer Pavel Dotchev sieht trotz 0:1 bei Türkgücü München Fortschritt

Nächster Rückschlag für Duisburg : Dotchev sieht trotz „schmerzhafter“ Niederlage Fortschritt

Wieder einmal stand der MSV Duisburg nach einem Drittliga-Spiel mit leeren Händen da. Das 0:1 bei Türkgücü München war bereits die fünfte Niederlage im achten Spiel. Trainer Pavel Dotchev sah dennoch einen Auftritt, auf dem sich aufbauen lässt.

Nach dem Sieg am vergangenen Spieltag gegen Würzburg hatte Duisburgs Sportdirektor Ivica Grlic versucht, Optimismus zu verbreiten. In München sollten daher unbedingt die nächsten Zähler her, eine Serie sollte gestartet werden. Und auch Trainer Pavel Dotchev hatte einen Wunsch: sieben Punkte aus den kommenden drei Spielen. Nach der 0:1-Niederlage bei Türkgücü München lässt sich beides nun nicht mehr erreichen. Vielmehr musste der MSV Duisburg den nächsten Rückschlag einstecken.

„Das ist sehr schmerzhaft. Wir haben sehr viel investiert. Da war viel, viel mehr drin“, sagte Dotchev nach dem erwartet engen und spannenden Spiel bei MagentaSport. Nahezu über die komplette Spielzeit hatten die Zebras die Gastgeber im Griff, ließen kaum Gelegenheiten zu - und doch standen sie am Ende mit leeren Händen da. Auch weil sie ihre eigenen Möglichkeiten ungenutzt ließen. Sehr zum Ärger von Dotchev, der mit der Effizienz seiner Mannschaft haderte: „Bei uns war das Problem, dass wir unsere Chancen nicht realisiert haben. Wir hatten drei, vier Chancen. Davon müssen wir eine machen. Dann nehmen wir einen Punkt mit oder gewinnen sogar.“ Duisburgs Kapitän Moritz Stoppelkamp gab zu, dass im Abschluss „die letzte Überzeugung“ gefehlt habe. So genügte eine Unaufmerksamkeit, um die fünfte Saisonniederlage der Meidericher zu besiegeln. Albion Vrenezi vollendete in der 81. Minute einen der wenigen Münchner Angriff zum entscheidenden Treffer.

Trotz der Niederlage sah Dotchev auch viel Positives. Zwar sei die Mannschaft „noch nicht da, wo wir sie haben wollen“, dennoch war es für den 55-Jährigen „ein Schritt vorwärts, was die Leistung angeht.“ Stoppelkamp ordnete die „bittere“ Niederlage ähnlich ein, bezeichnete den Auftritt in München gar als „eines unserer besten Spiele in dieser Saison.“

Laut Aussage des Kapitäns müsse man nun die Fehler abstellen und über 90 Minuten kompakt stehen. Dann sei man schwer zu schlagen. Die nächste Gelegenheit, den Worten auch Taten folgen zu lassen, bietet sich den Zebras am Samstag, 18. September, im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig.

(old)