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MSV Duisburg: Trainer Pavel Dotchev dämpft Erwartungshaltung, Ivica Grlic will Serie starten

Nach Sieg gegen Würzburg : MSV-Trainer Dotchev dämpft Erwartungshaltung

Aufatmen beim MSV Duisburg. Nach drei Niederlagen in Folge beendeten die Zebras mit dem 2:0-Erfolg gegen die Würzburger Kickers ihren Negativlauf. Während Sportdirektor Ivica Grlic nun eine Serie starten will, übt sich Trainer Pavel Dotchev in Zurückhaltung.

Trainer Pavel Dotchev hat beim MSV Duisburg nach dem dritten Saisonsieg in der 3. Liga die Erwartungshaltung gedämpft. „Ich denke schon, dass wir von Spiel zu Spiel besser werden, aber wir sind keine Übermannschaft. Wir müssen Punkt für Punkt holen, die Liga ist sehr ausgeglichen“, erklärte Dotchev nach dem 2:0 (2:0)-Erfolg des MSV am Samstag gegen die Würzburger Kickers. Die Duisburger hatten zuvor drei Niederlagen nacheinander kassiert, konnten durch den Sieg aber den Anschluss an die obere Tabellenhälfte herstellen.

Duisburgs Sportdirektors Ivica Grlic hofft, dass der frühere Bundesliga-Klub im Aufwind bleibt und die Spieler schwungvoll ins nächste Match bei Türkgücü München am 13. September (19.00 Uhr) gehen. „Wir wollen jetzt eine Serie starten und auch in München unbedingt punkten“, erklärte Grlic. Dotchev übt sich diesbezüglich in Zurückhaltung. „Es ist leicht, nach so einen gewonnenen Spiel zu sagen, dass wir eine Serie starten. Ich kann das nicht. Gewinnen wir dann nicht in München, stehen wir wieder vor dem gleichen Problem. Die Mannschaft von Türkgücü ist auch sehr ambitioniert und sehr gut.“ Mit Blick auf die kommenden Aufgaben räumte Dotchev jedoch ein, dass „solche Siege“ das Team weiterbringen würden.

Obwohl die Duisburger in dieser Saison bislang nur wenige Impulse im Angriff setzen konnten, sieht Dotchev die Prioritäten im Training weiter im Abwehrverhalten. „Wir müssen in der Defensive unsere Schwerpunkte setzen. Das ist unser Manko. Unsere Offensive kommt mit dem Selbstvertrauen. Wir haben es drauf, wir haben offensivstarke Leute“, erklärte der Trainer. Gegen Würzburg erzielten Oliver Steurer (5. Minute) und Marlon Frey (45.+2) die Tore jeweils per Abstauber aus kurzer Distanz. Für beide MSV-Profis waren es die ersten Treffer in ihrer Profilaufbahn überhaupt.

Steurer erklärte, dass zu Beginn der Partie „eine gewisse Nervosität“ bei seinem Team zu spüren war. Erst nach seinem „Dösenöffner“ sei eine gewisse Ruhe eingekehrt. „Ich bin superglücklich, dass wir nicht nur gewonnen haben, sondern auch zu Null gewonnen haben“, sagte Steurer.

(dpa/old)