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MSV Duisburg: Trainer Lieberknecht entschuldigt sich im Namen des Klubs bei Dominik Ernst

Nach Horrorfoul von Engin : MSV Duisburg entschuldigt sich bei Gegenspieler

Der MSV Duisburg konnte im Heimspiel gegen den 1. FC Magdeburg einen ganz wichtigen Sieg einfahren. Doch ein Horrorfoul von Ahmet Engin überschattete die Partie. Die Verantwortlichen der Meidericher entschuldigten sich anschließend.

Der MSV Duisburg geht gestärkt in die nächsten Begegnungen in der 3. Liga und will sich im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht mehr aufhalten lassen. „Der Sieg ist extrem wichtig, auch für unsere Entwicklung“, sagte MSV-Keeper Leo Weinkauf nach dem 1:0-Erfolg gegen Magdeburg, mit dem die Duisburger am 27. Spieltag die Tabellenführung auf drei Punkte Vorsprung zum zweiten und dritten Platz ausbauen konnten. Davor hatten die Meidericher drei Niederlagen in Serie kassiert und zwischenzeitlich an Boden verloren.

Der erste Heimsieg in der laufenden Rückrunde soll Selbstvertrauen für die kommenden Herausforderungen geben. „Jetzt müssen wir diese positive Stimmung mit nach München nehmen und dort weitere drei Punkte holen“, meinte Yassin Ben Balla, Schütze des Siegtreffers am Freitag gegen Magdeburg, vor dem nächsten Match am Samstag (14.00 Uhr) bei 1860 München. „Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann sind wir schwer zu schlagen“, erklärte MSV-Sportdirektor Ivo Grlic.

Ahmet Engin begeht Horrorfoul

In München muss Duisburg auf Ahmet Engin verzichten. Der Offensivspieler erhielt gegen Magdeburg für das grobe Foulspiel gegen Dominik Ernst die Rote Karte. Nach erster Diagnose in einer Duisburger Klinik erlitt Ernst nach Angaben des Magdeburger Klubs einen Außenknöchelbruch. „Im Namen von Ahmet Engin, im Namen des MSV, möchten wir uns in aller Form bei Dominik Ernst entschuldigen und hoffen, dass er wieder auf den Platz findet“, sagte MSV-Trainer Torsten Lieberknecht.

Engin hatte Ernst, der anschließend ausgewechselt werden musste (60. Minute), im vollen Lauf von hinten attackiert. Grlic wertete die Szene als unglückliche Situation: „Ahmet kommt zu spät und will ihn natürlich nicht so treffen. Er rutscht dann an seinem Schienbein runter und dann hat er das Gewicht, glaube ich, auf dem Knöchel.“

(mit dpa)