MSV Duisburg muss Bedingungen für Drittliga-Lizenz erfüllen

MSV Duisburg : MSV Duisburg erhält Drittliga-Lizenz nur unter Bedingungen

Der Verein müsste beim Abstieg aus der Zweiten Bundesliga eine Liquiditätslücke schließen und benötigt dafür frisches Geld.

Die Post des Deutschen Fußball-Bundes, die beim MSV Duisburg einging, brachte nichts Überraschendes. Der MSV muss im Falle des Abstiegs aus der Zweiten Fußball-Bundesliga Bedingungen erfüllen, um die Lizenz für die Dritte Liga zu erhalten. „Die Antwort aus Frankfurt bewegt sich in dem Rahmen, den wir erwartet haben“, sagte Geschäftsführer Peter Mohnhaupt am Mittwoch.

Der MSV muss demnach eine Liquiditätslücke schließen und benötigt dafür frisches Geld. Über die Höhe der Summe machte Mohnhaupt keine Angaben. Ex-Präsident Andreas Rüttgers, zugleich Vertreter des Hauptsponsors Schauinsland-Reisen, schrieb am vergangenen Sonntag im Fan-Portal im Internet von „einem Delta von zirka drei Millionen Euro“. „Diese Zahl kann ich so nicht bestätigen“, sagte Peter Mohnhaupt.

Der MSV Duisburg muss seine Liquiditätslücke bis zum 28. Mai schließen, eine Woche später wäre dann der Bescheid des Deutschen Fußball-Bundes zu erwarten. Bis dahin sind der sportlichen Leitung bezüglich Vertragsverlängerungen und Neuverpflichtungen weitgehend die Hände gebunden.

Noch keinen Bescheid hat der MSV im Lizenzierungsverfahren der Deutschen Fußball-Liga für die Zweite Bundesliga erhalten. Peter Mohnhaupt rechnet aber in den nächsten Tagen mit einem Posteingang. Im Falle des Klassenerhalts sind die Hürden für eine Spielgenehmigung aber wesentlich niedriger als bei einem Abstieg in die Dritte Liga.

(D.R.)
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