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MSV Duisburg: Kolja Pusch wechselt vom KFC Uerdingen zu den Zebras

„Werde volle Pulle mit anpacken“ : Ex-Uerdinger Kolja Pusch verstärkt den MSV

Mit Kolja Pusch hat der MSV Duisburg am Mittwoch den nächsten Zugang für die kommende Saison vorgestellt. Der 28-Jährige gilt als „erfahrener offensiver Allrounder“. Auch für die rechte Außenbahn haben die Zebras Verstärkung gefunden.

Der MSV Duisburg hat sich mit Kolja Pusch verstärkt. Der Mittelfeldspieler, der zuletzt beim KFC Uerdingen spielte, hat bei den Zebras einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 unterschrieben. Pusch blickt der Zeit beim MSV mit Freude entgegen. „Ich werde volle Pulle mit anpacken, damit wir eine gute und erfolgreiche Saison spielen", sagte der frühere U-17-Nationalspieler. Beim MSV soll der gebürtige Wuppertaler mit der Rückennummer 7 auflaufen.

Vor seinem Engagement beim KFC, für den er in der vergangenen Saison 34 Spiele (zwei Tore, drei Vorlagen) absolvierte, war Pusch für Vereine wie Admira Wacker in Österreich, den Chemnitzer FC, 1. FC Heidenheim, Jahn Regensburg und Bayer Leverkusen aktiv. Insgesamt kommmt der Mittelfeldspieler mit der Erfahrung von 24 Zweitliga-, 102 Drittliga- und 28 Spielen in der österreichischen Bundesliga an die Westender Straße.

„Mit Kolja gewinnen wir einen sehr erfahrenen Spieler. Er hat einen guten linken Fuß, ist schussgewaltig – einer, der uns weiter helfen wird und auch menschlich zu uns passt“, sagte Ivica Grlic, der Sportdirektor des MSV. Trainer Pavel Dotchev bezeichnete den Zugang als „erfahrenen offensiven Allrounder“, der gesundes Selbstvertrauen mitbringe und flexibel einsetzbar sein. Dotchev ist davon überzeugt, „dass er der richtige Mann für uns ist“. Gemeinsam mit Marvin Ajani fülle Pusch „das Vakuum bei uns zwischen ganz jungen und etwas älteren Spielern“.

Die Verpflichtung von Ajani hatte der MSV am Dienstag bekanntgegeben. Der Deutsch-Nigerianer, der von Wehen Wiesbaden in den Ruhrpott wechselt, unterschrieb ebenso wie Pusch einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Marvin ist ein physisch starker Spieler mit extremer Geschwindigkeit, der uns auf der rechten offensiven Außenbahn weiter bringen soll“, sagte Grlic über den 27-Jährige, der mit der Rückennummer 20 auflaufen soll.

Ajani und Pusch sind nach Jo Coppens, Niclas Stierlin (beide SpVgg Unterhaching), Leroy Kwadwo (Dynamo Dresden), Rolf Feltscher (Würzburger Kickers), Marvin Bakalorz (Denizlispor), Alaa Bakir (BVB II) und Rudolf Ndualu (TeBe Berlin) die Zugänge Nummer acht und neun. Im Trainingslager im niederländischen Tegelen haben beide nun ausreichend Gelegenheit, Trainer Dotchev und ihre neuen Kollegen bestens kennenzulernen.

(old)