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MSV Duisburg: Darum können Zebras auch auf Nicht-Aufstiegsplatz aufsteigen

Derzeit Vierter : Darum kann der MSV auch auf einem Nicht-Aufstiegsplatz aufsteigen

Der MSV Duisburg steckt nach dem Restart in der 3. Liga in einer handfesten Ergebniskrise. Aktuell stehen die Zebras auf dem vierten Rang. Dieser würde grundsätzlich nicht dazu berechtigen, Ansprüche auf den Aufstieg in die 2. Liga zu haben. Doch ausgerechnet der FC Bayern schürt Hoffnungen.

Den Restart hat sich der MSV Duisburg wohl ganz anders vorgestellt. Nach der Corona-Pause sollte es eigentlich darum gehen, den erhofften Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga so schnell wie möglich in trockene Tücher zu bekommen. Dieses Unterfangen ist längst gescheitert. Nach nur zehn Punkten aus acht Spielen müssen die Zebras sich neu orientieren.

Zum Vergleich: Vor der Corona-Unterbrechung hatte der MSV sechs Zähler Vorsprung auf Eintracht Braunschweig und die Würzburger Kickers. Seit der Niederlage am vergangenen Dienstag bei Viktoria Köln (0:1) steht man im Tableau drei Punkte hinter Spitzenreiter Braunschweig und den Kickers. Duisburg selbst findet sich nur noch auf Rang vier wieder. Dieser würde theoretisch am Ende der Saison nicht dazu berechtigen, in die 2. Bundesliga aufzusteigen. In dieser Spielzeit könnte aber der Fall eintreten, dass genau dieser vierte Platz ausreichen könnte. Grund dafür ist ausgerechnet der deutsche Rekordmeister.

Denn auch die Zweitvertretung des FC Bayern München spielt in der 3. Liga. Und das durchaus erfolgreich. Momentan hält die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß, Neffe von Bayern-Patriarch Uli Hoeneß, den dritten Platz inne, der zur Relegation gegen den Tabellen-16. der 2. Liga berechtigen würde. Da eine Reservemannschaft aber nicht höher als drittklassig spielen darf, würde der Tabellenvierte nachrücken. Hypothetisch befindet sich also der MSV momentan auf dem Relegationsrang.

Ähnlich würde es natürlich auf laufen, wenn die Bayern am Ende einen Platz unter den ersten zwei Teams belegen und der MSV Dritter wird. Dann wäre Duisburg direkt aufgestiegen. Die Zebras spielen in den letzten drei Saisonspielen noch gegen Halle, Unterhaching und eben gegen die Bayern. Noch kann die Elf von Trainer Torsten Lieberknecht also selbst dafür sorgen, dass man am Ende nicht nur deshalb aufsteigt, weil ein anderes Team nicht darf.