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MSV: Das sagt Gino Lettieri zum Disput mit Moritz Stoppelkamp

MSV Duisburg : Zebras: Das sagt Trainer Gino Lettieri zum Disput mit Moritz Stoppelkamp

Das Wortgefecht habe sich, so der Coach des MSV Duisburg, zwischen dem Kapitän und Co-Trainer Marvin Compper abgespielt. „So etwas geht gar nicht“, sagt Gino Lettieri.

Gino Lettieri, Trainer des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg, äußerte sich am Dienstag zum angeblichen Disput mit Kapitän Moritz Stoppelkamp während des Spiels beim FC Ingolstadt 04 (1:2) am Sonntag. Der 54-Jährige stellte klar: Stoppelkamps Worte waren nicht an ihn, sondern an Co-Trainer Marvin Compper, der direkt hinter ihm auf der Bank saß, gerichtet. Stoppelkamp hatte während der Partie Richtung Trainerbank geklagt, dass der Ingolstädter Marc Stendera auf dem Spielfeld zu viel Freiräume hätte und dass seine Hinweise kein Gehör gefunden hätten. Er lag mit seiner Einschätzung nicht falsch: Stendera bereitete beide Gegentreffer vor. „Ich hatte mit diesem Wortgefecht nichts zu tun. Das spielte sich zwischen Stoppelkamp und Compper ab“, sagt Lettieri, der die Diskussion mit einem „Ruhe jetzt“ beendet hätte. „So etwas geht gar nicht“, sagte der Coach.

Am heutigen Mittwoch nehmen die Zebras die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SV Meppen am Sonntag in Angriff. Lettieri hofft auf eine Entspannung der personellen Situation – zumindest Wilson Kamavuaka könnte zurückkehren. Vor der Abreise nach Ingolstadt hatte sich der defensive Mittelfeldspieler, der muskulär schlecht zurecht war, noch nicht hundertprozentig fit gefühlt. Trainer und Spieler wollten das Risiko eines langfristigen Ausfalls nicht eingehen.

Lettieri weiß, dass von den nun folgenden drei Heimspielen viel abhängt. Der Druck auf den Tabellenletzten ist gewachsen. Der Trainer hofft, dass sein Team die Fehlerquote minimiert und zu den klassischen Tugenden im Abstiegskampf zurückkehrt: „Wir müssen uns die Punkte über den Kampf holen.“ Der kommende Gegner habe vorgemacht, wie es geht. Der SV Meppen erwischte einen Fehlstart, hinzu kamen corona-bedingte Spielausfälle. „Meppen hat über den Kampf in die Spur gefunden und die Abstiegsplätze verlassen“, so Lettieri.