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Corona 3. Liga: MSV Duisburg gegen Saarbrücken wegen vier Fällen abgesagt

Jetzt vier Coronafälle : Drittliga-Heimspiel des MSV Duisburg abgesagt

Weil inzwischen vier Spieler des MSV Duisburg positiv auf Covid-19 getestet wurden, fällt das Drittliga-Spiel der Zebras am Freitagabend gegen den 1. FC Saarbrücken aus. Der DFB sagte die Partie wenige Stunden vor Anpfiff ab.

Das für Freitagabend angesetzte Spiel in der 3. Fußball-Liga zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Saarbrücken findet nicht statt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sagte die Partie wenige Stunden vor Anpfiff ab. Grund sind zwei weitere und damit insgesamt vier Coronafälle im MSV-Team. Allen Erkrankten gehe es "gut", teilten die Duisburger mit. Ein neuer Spieltermin steht noch nicht fest.

Die Testreihe am Donnerstag, die dritte innerhalb von fünf Tagen, erbrachte zwei weitere positive Tests. Bereits zuvor hatten sich zwei infizierte Spieler in Selbstisolation befunden. Nun verfügte das zuständige Gesundheitsamt für die komplette Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht eine häusliche Quarantäne. Über die Dauer der Maßnahme ist noch keine Entscheidung gefallen.

Es ist die erste coronabedingte Absage in der laufenden Drittliga-Saison. In der 2. Bundesliga hatte bereits die Partie des dritten Spieltags zwischen dem Hamburger SV und Erzgebirge Aue wegen Corona auf den 21. Oktober verlegt werden müssen.

Das Fußball-Drittliga-Heimspiel der SG Dynamo Dresden gegen den 1. FC Magdeburg an diesem Samstag (14.00 Uhr) muss voraussichtlich mit einer deutlich reduzierten Anzahl von Zuschauern stattfinden. Wie Dynamo am Freitag mitteilte, habe das Gesundheitsamt der Stadt Dresden den Verein darüber am Morgen informiert. Grund ist die steigende Zahl von Corona-Infektionen. In den vergangenen sieben Tagen habe es in der Stadt Dresden 26 bestätigte Fälle auf 100 000 Einwohner gegeben.

„Diese Meldung habe ich so nicht erwartet“, erklärte Dynamo-Präsident Holger Scholze. „Das ist ein heftiger Schlag für unsere Fans, Mitglieder und Sympathisanten.“ Derzeit befinde sich der Verein in einer Klärung mit den Behörden, wie viele Zuschauer letztlich zugelassen werden können.

Hintergrund sind die aktuellen örtlichen Corona-Bestimmungen, nach denen Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern nur erlaubt sind, wenn in der Region des Veranstaltungsortes in den vergangenen sieben Tagen die Zahl der Neuinfektionen 20 pro 100 000 Einwohner nicht übersteigt und eine Kontaktverfolgung gewährleistet ist.

(kron/SID)