Mesut Özil bezahlt Operationen für 1000 Kinder - Hochzeit in Istanbul

Ehemaliger Nationalspieler : Mesut Özil bezahlt Operationen für 1000 Kinder

Mesut Özil heiratet am Freitag Schauspielerin Amine Gülse. Anlässlich seiner Hochzeit macht der ehemalige deutsche Nationalspieler vielen Kindern ein Geschenk.

Mesut Özil übernimmt die Operationskosten für 1000 Kinder. Das gab der Fußballer, der am Freitag in Istanbul heiraten wird, anlässlich seiner Trauung bekannt. Organisiert wird die Hilfe in Zusammenarbeit mit der Organisation BigShoe e.V., einem Kinderhilfswerk, das der Nationalspieler seit 2014 unterstützt. Auch der französische Nationalspieler Paul Pogba gehört zu den Förderern des Vereins. „Wir sind sehr glücklich, dass wir morgen hier in Istanbul heiraten werden. Dieses Glück möchten wir mit Kindern teilen, denen es nicht so gut geht. Wir werden 1000 Kindern eine besser Zukunft zu schenken, indem wir Ihnen notwendige Operationen ermöglichen, die sich Ihre Familien sonst nicht leisten könnten“, ließen die kommenden Eheleute Mesut Özil und Amine Gülse in einem Statement wissen. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem extra für die Hochzeit hergestellten BigShoe eng mit dem Projekt BigShoe verbunden bleiben und tragen diesen von Istanbul in die Welt. Unsere Freunde und Gäste und Fans laden wir ein, hier mit zu helfen – gemeinsam erreichen wir mehr für die Kinder der Welt.“

Seit dem Gründungsjahr 2006 ermöglichte BigShoe 1600 Operationen von Kindern in Südamerika, Afrika und Osteuropa.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Özil steht wegen seiner Nähe zum türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Kritik. Erdogan wurde vom Fußballer sogar zur Hochzeit eingeladen. Unbestätigten Medienberichten zufolge könnte der Präsident sogar Trauzeuge des Profis vom FC Arsenal werden. Vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Russland hatte Özil gemeinsam mit Nationalmannschaftskollege Ilkay Gündogan auf einem Foto mit Erdogan posiert, wodurch eine Integrationsdebatte ausgelöst wurde. Nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft warf Özil dem Deutschen Fußball-Bund Rassismus vor.

(sef)