Matthias Sammer wegen angeblicher Täuschung vor Gericht

Vermittlung von Fußballspielern: Sammer wegen angeblicher Täuschung vor Gericht

Der frühere Bayern-Sportvorstand und ehemalige DFB-Sportdirektor Matthias Sammer ist wegen angeblicher Täuschung in Zusammenhang mit der Vermittlung von Fußballspielern verklagt worden.

Der erste Verhandlungstermin ist der 7. Mai (9 Uhr), wie eine Sprecherin des Landgerichts München I am Freitag mitteilte. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung über den Fall berichtet.

Der Kläger hatte nach eigenen Angaben gemeinsam mit Sammers Sohn eine GmbH gegründet, über die er Spieler vermitteln wollte. Viel Erfolg hätten sie damit aber nicht gehabt. Man habe den Kläger daraufhin überredet, seinen Anteil an der Firma an Matthias Sammer zu verkaufen. Der Kläger ficht nun den Abtretungsvertrag an - wegen Täuschung. Denn ihm sei verschwiegen worden, dass tatsächlich viel mehr Spieler vermittelt worden seien, so der Vorwurf.

Der Kläger beantragt die Feststellung der Nichtigkeit des Vertrags durch das Gericht. Zudem hat er den Streitwert für die Feststellungsklage auf 24.500 Euro veranschlagt.

(dpa)