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Bundesliga: Weitere Corona-Fälle beim FSV Mainz 05, 14 Personen in Quarantäne

14 Personen in Quarantäne : Weitere Corona-Fälle beim FSV Mainz 05

Nachdem bereits am vergangenen Freitag Stürmer Karim Onisiwo positiv auf Corona getestet worden ist, hat Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 nun zwei weitere Fälle und muss insgesamt 14 Personen in Quarantäne schicken.

Der FSV Mainz 05 hat vor dem Saisonstart der Fußball-Bundesliga ein ernsthaftes Corona-Problem. Insgesamt elf Profis der Rheinhessen wurden vom zuständigen Gesundheitsamt vor dem Auftakt am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) gegen Vizemeister RB Leipzig in häusliche Isolation geschickt. Das bestätigte der Verein, das Training am Mittwoch wurde abgesagt.

Nach dem positiven Test bei Angreifer Karim Onisiwo vom vergangenen Freitag wurde das Virus am Montag und Dienstag bei zwei weiteren Spielern nachgewiesen. Eine Folgetestung am Mittwoch ergab zudem auch bei einem Mitglied des Trainerteams ein positives Ergebnis. Insgesamt befinden sich 14 Personen aus Mannschaft und Staff in Quarantäne.

"Derzeit ist von einem akuten Krankheitsgeschehen auszugehen, da es auch zu Ansteckungen im häuslichen Bereich gekommen ist", hieß es in der Klub-Mitteilung: "Zwei der Erkrankten haben den vollständigen Impfschutz." Der Verein stehe nun in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt und der Deutschen Fußball Liga (DFL).

Was die Häufung der Fälle für den Auftakt am kommenden Wochenende bedeutet, war zunächst unklar. Laut Spielordnung der DFL kann ein Verein die Absetzung einer Begegnung nach aktuellem Reglement erst dann beantragen, wenn weniger als 16 Spieler (inklusive spielberechtigter Amateure) zur Verfügung stehen.

Onisiwo war als erstes und schon am vergangenen Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden, die Rheinhessen hatten den Fall am Sonntag unmittelbar vor dem Erstrundenspiel im DFB-Pokal bei der SV Elversberg (8:7 i.E.) öffentlich gemacht. Am Freitag und auch am Samstag wurden dann allerdings alle weiteren Spieler negativ getestet, sodass die Partie beim Regionalligisten planmäßig stattfinden konnte.

(stja/dpa/SID)