KFC Uerdingen: Zweimal auf die Zähne beißen

KFC Uerdingen : Zweimal auf die Zähne beißen

Die Uerdinger empfangen am Freitag um 19.30 Uhr im Heimspiel der Fußball-Niederrheinliga den Tabellenvorletzten SV Viktoria Goch. Trainer Peter Wongrowitz plant für den offensiven Mannschaftsteil kleine personelle Umstellungen. Der Gegner freut sich auf die Kulisse.

Fussball Flutlichtspiele besitzen auch in der Grotenburg ihren besonderen Reiz. Die Fans des KFC Uerdinger kommen innerhalb von wenigen Tagen gleich zweimal in den Genuss eines Abendspiels. Heute ist der SV Viktoria Goch zu Gast (Anstoß 19.30 Uhr). Am Dienstag steht das Nachholspiel gegen Wuppertal II auf dem Programm.

Für die Spieler der Blau-Roten sind diese beiden Duelle alles andere als ein Genuss. Denn die vielen englischen Wochen sind nicht in ihren Trikots stecken geblieben. "Wir gehen ein wenig am Stock", sagte Peter Wongrowitz gestern vor dem Abschlusstraining für die heutige Begegnung.

"Bis an die Grenzen gehen"

Für den Trainer des KFC steht fest, dass seine Spieler heute und Dienstag ganz schön auf die Zähne beißen müssen: "Danach bekommen wir etwas Luft, die wir dringend zur Regeneration benötigen." Trotz einer gewissen Müdigkeit macht sich der Coach um die Einstellung seiner Schützlinge keine Sorgen: "Die Jungs wissen, dass sie immer bis an ihre Grenzen gehen müssen und werden ihr Bestes geben."

Das ist für Wongrowitz auch gegen den Tabellenvorletzten Goch unbedingt erforderlich: "Jeder Gegner strengt sich gegen uns immer besonders an. Leider nur nicht gegen unsere Mitbewerber um den Aufstieg. Ich habe das Gefühl, dass man uns immer die Augen aushacken will."

Den heutigen Gegner kennt der Trainer nicht so gut, weil er beim 3:1-Hinspielerfolg krankheitsbedingt fehlte. Allerdings sieht er auch keinen Grund, die taktische Marschroute der letzten beiden Spiele wegen der Gocher zu ändern: "Wir haben in Kapellen gut gespielt. Das Ziel, kompakt stehen und hinten wenig zu zulassen, wurde erreicht. Alle haben sehr gut nach hinten gearbeitet." Nicht so zufrieden war er am Ostermontag mit der Torausbeute: "Wir hatten sieben oder acht hochkarätige Chancen. Da müssen wir den Hebel ansetzen." Deswegen kündigte er gestern an, dass es gegenüber der Anfangself vom Kapellen-Spiel im offensiven Bereich eine personelle Veränderung geben könnte.

Die Gocher freuen sich auf ihrer Abschiedstour in die Landesliga auf die heutige Begegnung. "Bei diesen Rahmenbedingungen vor vielen Zuschauern macht es natürlich Spaß Fußball zu spielen", erklärt Trainer Manfred Gloger und verspricht dem KFC große Gegenwehr: "Ich will eine Truppe sehen, sie sich zerreißt. Wie wollen auch noch Siege landen, egal gegen wen.Wir müssen schlau agieren und voll konzentriert sein und vor allem auch die Räume, die uns geboten werden, nutzen und mit unseren Kontern stechen."

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(RP)