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Was an dem Gerücht dran ist, dass Erik Meijer Manager des KFC Uerdingen wird

Künftiger KFC-Manager : Präsident Ponomarev dementiert Gerüchte über Erik Meijer

Im Netz tauchen manchmal Gerüchte auf, wo jeder auf Anhieb weiß: da ist nichts dran. Aber wenn sich Interessierte Fakten puzzlemäßig zurecht legen, entsteht die Ahnung: da könnte was dran sein. So ist es im Fall des KFC Uerdingen und Erik Meijer.

Erik Meijer wird zum Jahresbeginn neuer Manager des KFC Uerdingen. Diese Nachricht, die aus dem Umfeld von Alemannia Aachen, seiner letzten Station als aktiver Fußball-Profi, kommt, elektrisierte viele Fußballfans. Und für viele erschien die Verpflichtung des Niederländers sogar plausibel: Immerhin hat er in der Saison 1995/96 für die Blau-Roten gespielt und in der Saison elf Mal ins Schwarze getroffen. Zudem haben die Uerdinger im Sommer in Torhüter Hidde Jurjus und Mittelfeldspieler Peter van Ooijen zwei Niederländer verpflichtet. Wenn der KFC also verstärkt die holländische Karte spielt, ist doch ein Engagement von Erik Meijer als Manager durchaus vorstellbar.

Mikhail Ponomarev bereitete den Träumen einiger Fans jedoch ein Ende und riss sie aus ihrem Wolkenkuckucksheim. „Da ist nichts dran“, versicherte der Präsident des KFC gegenüber unserer Redaktion. Ponomarev hat in diesen Tagen anderes zu tun, als sich mit der Verpflichtung eines Managers zu beschäftigen. Die Corona-Pandemie lässt es im Moment nicht zu, langfristige Planungen in Angriff zu nehmen. Zu unsicher sind die Zeiten – auch im Profifußball.

Zudem hatte der KFC vor ziemlich genau einem Jahr so seine Erfahrungen mit der Verpflichtung eines Managers gemacht. Stefan Effenberg versprühte zwar Glanz und Glimmer, doch waren beide Seiten froh, als die Verbindung im Frühjahr wieder gelöst wurde.

Was Erik Meijer betrifft, so hätte seine Verpflichtung Verwunderung ausgelöst. Denn der Niederländer ist als Experte eines der Aushängeschilder des Fernsehsenders Sky.