KFC Uerdingen: Van der Luer beklagt zu viele Gegentore

KFC Uerdingen : Van der Luer beklagt zu viele Gegentore

Fußball: In den jüngsten Partien kassierte der KFC sieben Gegentreffer, die meisten nach eigenen Fehlern. Das wollen die Uerdinger am Montag beim Auswärtsspiel beim Tabellendritten Kapellen-Erft abstellen. Torjäger Issa verlängerte.

Ein wenig ist es in der Fußball-Oberliga derzeit so, als würden sie beim KFC Uerdingen auf den Weihnachtsmann warten. Denn so wie Kinder die Tage herunterzählen, bis er denn kommt, so zählen die Spieler derzeit die Spiele herunter, die sie in der laufenden Saison noch absolvieren müssen. Drei sind es noch an der Zahl, dann ist die Saison beendet, und es geht auf große Mannschaftstour. Immerhin gab es am Freitag die nächste Vertragsverlängerung zu verkünden: Top-Torjäger Issa Issa hat um zwei Jahre verlängert.

Würde der Aufstieg noch nicht schon lange feststehen, hätte die Partie am Pfingstmontag durchaus Brisanz. Denn der Gegner im vorletzten Auswärtsspiel der laufenden Saison ist der SC Kapellen-Erft. Der ist immerhin Tabellendritter, so dass es also zum Duell des Ersten gegen den Dritten kommt. Und dass das kein Zuckerschlecken wird, hat bereits das Hinspiel gezeigt: Die Auswahl von Trainer Klaus Schütz trotzte den Uerdingern beim 1:1 immerhin ein Unentschieden ab.

Da wäre es ratsam, die jüngst aufgetretenen Fehler in der Abwehr (und auch bei Torwart Sascha Samulewicz) möglichst nicht noch einmal zu wiederholen. Da Ioannis Alexiou wohl erst in der kommenden Woche wieder zur Verfügung steht und Mo Ibrahim krankheitsbedingt ausfällt, ist es auch gut möglich, dass Norman Jakubowski diesmal direkt von Beginn an auflaufen wird. "Wir haben in den letzten Spielen einfach zu viele Gegentore bekommen. Sieben Stück in drei Spielen - das ist nicht unsere Philosophie, die wir uns vor der Saison gesetzt haben", sagte Trainer Eric van der Luer. "Wir müssen im Moment drei Tore schießen, damit wir zumindest Unentschieden spielen. Auch wenn wir in der Lage sind, in jedem Spiel ein Tor zu schießen: Das gefällt mir nicht, und das geht auch so nicht weiter. Da muss man nach der Ursache forschen, um zu sehen woran das liegt: an zu wenig Konkurrenz, an der Einstellung — oder auch an der eigenen Qualität."

Nach der Partie sind es noch zwei Spiele, bis die Sommerpause anfängt. Am kommenden Donnerstag geht es zum VfB Homberg, und zum Kehraus der Spielzeit am Sonntag, 26. Mai, kommt Germania Ratingen. Dann will auch KFC-Boss Lakis selbst mitkicken. Auch Jan Pirschel dürfte ab Dienstag wieder voll im Training sein.

(RP/ac)