KFC Uerdingen: Uerdingen gegen Essen unter Zugzwang

KFC Uerdingen : Uerdingen gegen Essen unter Zugzwang

Ohne Frage: Will der KFC Uerdingen im Aufstiegskampf weiter dabei sein (unabhängig des Spruchkammerurteils), dann muss bei der zweiten Mannschaft von Rot-Weiß Essen unbedingt ein Sieg her.

Die Partie, die morgen um 15 Uhr angepfiffen wird, wird aus Sicherheitsgründen im Georg-Melches-Stadion an der Hafenstraße ausgetragen. Schiedsrichter ist der Champions-League-Erfahrene Mönchengladbacher Mark Borsch, der den KFC zuletzt beim Gastspiel gegen TuRU Düsseldorf pfiff — übrigens mit Johannes Daners an seiner Seite, der in seiner Eigenschaft als Mitglied der Verbandsspruchkammer heute mit das Urteil über den Spielabbruch in Ratingen fällt. Am Sonntag ist er nicht in Essen aktiv.

Peter Wongrowitz, der Trainer des KFC, ist ob der zahlreichen unglücklichen Begleitumstände momentan auch nicht sonderlich zufrieden. "Momentan macht es keinen großen Spaß", gesteht der Bald-60-Jährige. "Da würde ich lieber nach Hause gehen." Macht er natürlich nicht, sondern versucht, seine Mannschaft auf Essen ähnlich einzustimmen, wie es der Gegner umgekehrt macht. "Essen hat fast schon Schaum vorm Mund beim Gedanken an uns", sagt der Coach, der dem entsprechend auch mit einem heißen Tanz rechnet.

Den wird aus seinem aktuellen Kader wohl keiner verpassen. Ersatztorwart Asterios Karagiannis hat seine Rotsperre abgesessen und kehrt für den gestern aus dem Krankenhaus entlassenen Ronny Kockel auf die Bank zurück. Ersan Tekkan ist leicht angeschlagen, auch Igor Bendovskyi hat noch Probleme. Mit beiden rechnet der Trainer aber morgen: "Igor würde für den KFC auch aus dem Fenster springen, wenn es sein muss."

(RP)
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