Uerdingen fehlen beim Trainingsauftakt vier Spieler

Fußball : KFC: Litka fällt wochenlang aus

Trainingsauftakt des KFC Uerdingen

19 Feldspieler und drei Torhüter versammelte Stefan Krämer beim ersten Training des Drittliga-Aufsteigers um sich.

Stefan Krämer war guter Dinge, als er um 11.16 Uhr den Rasen des Stadions Grotenburg betrat. Dabei hätte er durchaus auch gute Gründe gehabt, etwas düsterer drei zu blicken. Gleich vier Spieler fehlten nämlich beim ersten Mannschaftstraining: Stefan Aigner, Christian Dorda, Mauice Litka und Christopher Schorch.

Drei von ihnen sollen aber Ende der Woche dabei sein: Aigner hat noch einige Formalitäten in den USA zu erledigen, wo er zuletzt in Colorado spielte. Dorda klagt über Rückenschmerzen und befindet sich in Behandlung. er absolvierte trotz Spritzen ein leichtes Lauftraining. Schorch hat eine Fleischwunde.

Schlimm hat es hingegen Litka erwischt, der vom FC St. Pauli ausgeliehen ist. Er erlitt im Schwimmbad einen mehrfachen Bänderriss in der Schulter. „Er liegt jetzt gerade unter dem Messer und wird operiert“, sagte Krämer. „er wird einige Wochen ausfallen.“

Der KFC hat als letzter Verein der 20 Drittligisten das Training aufgenommen. Die Saison beginnt am 28. Juli. „Das reicht“, sagt Krämer. „Für uns dauerte die Saison wegen der Relegation zwei Wochen länger. Ich wollte, dass die Spieler nach der anstrengenden Zeit ausreichend Urlaub haben. Und weil die Spieler im Uralub alle ihre Hausaufgaben erledigt haben, werden sie auch zum Saisonstart fit sein.“

Wann und wo die Uerdinger ihr Auftaktspiel bestreiten, steht noch in den Sternen. Der Spielplan der dritten Liga soll am Ende der ersten Juli-Woche veröffentlicht werden. Am 29.Juni wird zunächst der Spielplan der ersten und zweiten Liga von der Deutschen Fußball Liga (DFL) bekannt gegeben.

Sicher ist hingegen, dass die Uerdinger mit einem Auswärtsspiel in die neue Klasse starten, weil in der Schauinslandarena in Duisburg an jenem Wochenende ein Turnier ausgetragen wird. Die Krefelder müssen ihre Heimspiele in der kommenden Saison in der Nachbarstadt austragen, weil das Stadion Grotenburg nicht mehr den Sicherheitsvorschriften genügt und saniert werden muss.

Mehr von RP ONLINE