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Trainingsspiel des KFC Ueridngen: Adriano Grimaldi und Rijad Kobiljar treffen

Beim internen Trainingsspiel des KFC : Kobiljar und Grimaldi treffen

Beim internen Trainingsspiel des KFC Uerdingen sammelt der neue Trainer Stefan Krämer erste Erkenntnisse. Derweil will der DFB Vereinen helfen, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Es war drei intensive Trainingstage unter der Leitung des neuen Trainer Stefan Krämer. Am Freitag gab es auf der Bezirkssportanlage am Hölschen Dyk in Hüls zunächst ein etwas umfangreicheres Aufwärmprogramm, dann folgte ein internes Trainingsspiel elf gegen elf. „Ich will alle Spieler auf dem großen Feld und auf ihren Positionen sehen“, hatte Krämer die Aktion begründet.

Aber es war dann doch kein Fußballspiel im üblichen Sinn über zweimal 45 Minuten, sondern eine Begegnung, die dreimal 25 Minuten dauerte. Und es gab auch nicht eine erste und zweite Mannschaft, sondern beide Formationen wurden gut gemischt. Aber es gab einen Sieger. Das eine Team gewann mit 2:0. Torjäger Adriano Grimaldi, der nach fast einjähriger Verletzungspause wieder genesen ist, erzielte einen Treffer sowie der in der Winterpause verpflichtete Rijad Kobiljar, der in Sarajevo in Bosnien-Herzegowina geboren ist.

Die drei Torhüter Lukas Königshofer, René Vollath und Robin Udegbe kamen jeweils 50 Minuten zum Einsatz. Ein Feldspieler-Trio fehlte derweil in Hüls. Manuel Konrad ist krank, Jean-Manuel Mbom laboriert noch an seiner Innenbanddehnung ud Khalil Mohammad absolviert nach seinem Faserriss ein Rehaprogramm.

Möglicherweise haben sie nochmindestens drei Wochen Zeit, um wieder fit zu werden. Denn nachdem der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bereits den Spieltag für dieses wochenende wegen des Coronavirus’ ausgesetzt haben, deutet alles darauf hin, dass auch die Begegnungen am dann folgenden Wochenende zunächst einmal nicht ausgetragen werden.

Inzwischen spitzt sich die Situation derart zu, dass sogar ein kompletter Abbruch der Saison nicht mehr ausgeschlossen erscheint. Das wäre allerdings ein tiefer Einschnitt, der nicht ur viele sportliche, sondern auch wirtschaftliche und rechtliche Fragen aufwerfen würde.

Was die wirtschaftlichen Folgen betrifft, so bringen bereits die jetzt erfolgten Absagen einige Vereine in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. „Der Deutsche Fußball-Bund prüft deshalb ein Unterstützungsprogramm zur Aufrechterhaltung der Liquidität für den Fall, dass der Spielbetrieb weiter ruhen muss und Verbände oder Klubs hierdurch in Liquiditätsengpässe geraten sollten“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Vorbehaltlich der Zustimmung des DFB-Präsidiums würde das Unterstützungsprogramm die Möglichkeit von Darlehen vorsehen, um akute, durch die Corona-Krise entstehende Liquiditätsprobleme zu überbrücken und Insolvenzen zu vermeiden.

„Wir erleben eine Situation, die der organisierte Sport noch nie erlebt hat und die uns alle vor riesige Herausforderungen stellt”, sagt DFB-Präsident Fritz Keller. „Der DFB will in dieser Krise im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten seiner Verantwortung für den deutschen Fußball gerecht werden.” DFB-Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge betont vor diesem Hintergrund: „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um unserem Vereinsfußball und Wettbewerben bestmöglich zu helfen.”