Teutonia St. Tönis mit Kastrati auf Erfolgskurs

Jahresrückblick 2019 : St. Tönis mit Kastrati auf Erfolgskurs

Im zweiten Landesliga-Jahr peilt Teutonia den Aufstieg in die Oberliga an.

(uwo) Hinter Teutonia St. Tönis liegt das sportlich erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte. Nach dem Landesliga-Aufstieg entwickelte sich die Mannschaft von Trainer Bekim Kastarti in der Saison 2018/19 schnell zu einer konstanten Größe in der neuen Umgebung und beendete die Saison als mit Abstand bester Neuling. Aktuell ist der akribische Ex-Profi mit seiner Mannschaft auf dem besten Weg, den angepeilten Sprung in die Oberliga zu realisieren.

Als durchaus ambitionierter Aufsteiger beendete Teutonia die letzte Saison auf dem beachtlichen 6. Tabellenplatz und erzielte dabei 97 Tore. Davon gingen allein 32 auf das Konto von Torjäger Burhan Sahin. Wie bei vielen anderen Vereinen haperte es aber in der Defensive, was letztlich eine bessere Platzierung verhinderte. Und es blieb die Erkenntnis, qualitativ mit den Spitzenteams nicht mithalten zu können. Die Statistik belegte das eindrucksvoll: denn gegen das Führungs-Quartett blieb der Aufsteiger in acht Anläufen punktlos.

Zu Beginn dieser Saison machten die Teutonen keinen Hehl daraus diesmal ganz oben mitmischen zu wollen. Konnten sie auch nicht, denn auf der Einkaufsliste standen klangvolle Namen wie Kevin Breuer und talentierte wie Philipp Baum. Der Start konnte sich mit drei Siegen auch sehen lassen. Doch frühzeitig drohte der Traum von Aufstieg zu platzen. In einer Phase, in der die sportliche Führung personell nochmal nachlegte, nahm der Mitfavorit eine sportliche Auszeit und brachte Kastrati und sein Trainerteam in eine schwierige Situation. Kastrati war nun mehr denn je als Moderator gefragt und bestand im Nachhinein betrachtet die erste echte Bewährungsprobe seiner noch jungen Trainerlaufbahn. Denn Teutonia schlug einen beeindruckenden Erfolgskurs ein. Bis zur Winterpause blieb die Kastrati-Elf in 13 Spielen ungeschlagen, fuhr dabei elf Siege ein und rückte Spitzenreiter Spvvg. Sterkrade-Nord als einzig ernsthafter Verfolger auf die Pelle. Dabei dürfte das Schlüsselspiel der 4:2-Sieg beim Mitfavoriten SC Kapellen-Erft am 10. Spieltag gewesen sein, als der Konkurrent zu enteilen drohte und die Teutonen nicht als Sammelsurium talentierter Spieler scheiterten sondern als starkes Kollektiv einen Rückstand drehten.