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Testspiel des KFC Uerdingen: Wiedersehen mit Evina in Hannover

Testspiel des KFC : Wiedersehen mit Evina in Hannover

Beim Test in Niedersachsen steht der Vorjahres-Torjäger des KFC auf der Gegenseite. Trainer Krämer ist mit der bisherigen Vorbereitung zufrieden. Das Spiel in Hannover wird über zwei Halbzeiten je 60 Minuten gehen.

Der KFC Uerdingen absolviert am Freitag sein fünftes Vorbereitungsspiel auf die neue Saison in der dritten Liga. Die Auswahl von Cheftrainer Stefan Krämer spielt um 13 Uhr in der HDI-Arena gegen Zweitligist Hannover 96. Damit alle Spieler des Kaders ausreichend Einsatzzeit bekommen, haben sich die Verantwortlichen beider Teams auf eine Spielzeit von 2 x 60 Minuten verständigt. Zuschauer sind bei der Partie nicht zugelassen.

Ein Wiedersehen gibt es für die Uerdinger mit Stürmer Franck Evina, der in der vergangenen Saison noch als Leihgabe von Bayern München für die Krefelder auf Tore-Jagd ging. Er spielt nun bei den Niedersachsen und erzielte gleich im ersten Testspiel beim 3:1 gegen den niederländischen Zweitligisten Roda Kerkrade einen Treffer. Uerdingens Trainer Stefan Krämer, der die Partie am Dienstag auf Schalke bekanntlich aus privaten Gründen verpasst hatte, hat sich das Spiel seiner Schützlinge auf Video angeschaut und war mit seinem Team zufrieden: „Wir haben über 90 Minuten eine gute Qualität am Ball gezeigt, das Umschaltspiel hat mir gut gefallen und wir sind häufig hinter die Kette der Schalker gekommen“.

Ein Lob hatte er für die beiden Testspieler Sven Müller und Gino Fechner übrig: „Sie haben ihre Sache gut gemacht und werden in Hannover spielen, danach werden wir uns zusammensetzen und überlegen, in welche Richtung es geht“, sagte der oberste Übungsleiter des KFC am Donnerstag nach dem Training. Trainer Krämer plant für die Partie in der niedersächsischen Landeshauptstadt mit dem gleichen Kader wie am vergangen Dienstag auf Schalke. Allerdings ist fraglich, ob Dominic Maroh auflaufen kann. Der erfahrene Abwehrspieler verletzte sich am Donnerstag fünf Minuten vor Trainingsende bei einem Spiel zehn gegen zehn ohne Einwirkung eines Gegenspielers. Er humpelte in die Kabine und wurde vom Physiotherapeuten behandelt. In ersetzte der Mann für alle Fälle beim KFC, Co-Trainer Stefan Reisinger, und mischte beim Trainingsspiel mit.

Cheftrainer Krämer beobachtete das Geschehen von der Seitenlinie und hatte bei gelungenen Aktionen immer wieder Lob für seine Spieler übrig. „In Hannover haben wir das fünfte Spiel in dreizehn Tagen, die Belastung ist für die Spieler natürlich sehr hoch. Die Jungs sind auch etwas müde. Trotzdem wollen wir versuchen, gut Fußball zu spielen. Wir wollen auch das eine oder andere ausprobieren. Vielleicht setze ich auch mal Spieler auf anderen Positionen ein als sonst. Dann sind wir auch auf Besonderheiten in der dritten Liga vorbereitet“, sagt Krämer. Weiterhin nicht mitspielen können der Langzeitverletzte Jan Kirchhoff sowie Tim Albutat und Assani Lukimya. Letzter schaute das Training seiner Teamkollegen von der Tribüne aus an und musste wegen seiner Verletzung am linken Knie noch auf Gehilfen zurückgreifen. „Bei „Luki“ müssen wir weitere Untersuchungen abwarten. Tim befindet sich in der Reha. Ich hoffe, dass er in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen kann“, sagt Krämer. „Bei den fünf Spielen in 13 Tagen haben wir etwas für die Kondition getan, in der nächsten Woche wollen wir dann auch an taktischen Dingen arbeiten“, fährt er fort.

Pünktlich zum Trainingsende veröffentlichte der DFB auch den Spielplan für die dritte Liga. Los geht es für den KFC beim Ligadritten der vergangenen Saison in Ingolstadt. Am zweiten Spieltag gastiert Meppen in Düsseldorf, bevor es am dritten Spieltag nach Rostock geht. „Die Gegner zum Auftakt sind mir egal, wir müssen sowieso gegen jede Mannschaft antreten. Ich freue mich auf den Ligastart in vier Wochen“, sagt Krämer.