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Stefan Reisinger bleibt Co-Trainer des KFC Uerdingen

KFC Uerdingen : Stefan Reisinger bleibt Co-Trainer

Der 38 Jahre alte Niederbayer ist bei den Uerdingern einer der dienstältesten Angestellten. Die Zusammenarbeit mit Trainer Stefan Krämer funktioniert gut. Eine Vertragsverlängerung ist vereinbart.

Der KFC Uerdingen hatte in den zurückliegenden drei Jahren fünf verschiedene Trainer: Michael Wiesinger, Stefan Krämer, Norbert Meier, Heiko Vogel und Daniel Steuernagel. Die Zeit von Meier und Vogel war nach nur wenigen Wochen vorbei, Wiesinger und Steuernagel waren ein halbes Jahr da. Nur der Co-Trainer sitzt seit drei Jahren fest im Sattel: Stefan Reisinger. Und sein Vertrag soll verlängert werden. Das haben Präsident Mikhail Ponomarev und Reisinger bereits mündlich vereinbart.

Überraschend kommt diese Nachricht natürlich nicht, denn Reisinger war in den zurückliegenden drei Jahren viel mehr als nur ein Assistent. Neben seiner Rolle als Co-Trainer fungierte er auch als Interimstrainer und Teamchef, wobei sein Punkteschnitt sogar gut war. Dabei beschränkte sich sein Betätigungsfeld keineswegs nur auf die Arbeit auf dem Rasen, sondern betraf – zumindest zeitweise – auch die Organisation.

Nach drei Jahren ist der KFC Resinger ans Herz gewachsen. Er kennt die Stärken und Schwächen des Vereins, weiß um die Strukturen und akzeptiert, dass der Investor den Rahmen setzt. Das heißt aber nicht, dass er nur ausführendes Organ ist, sondern Reisinger bringt sich ein und wird gehört. So hat er in den zurückliegenden Wochen und Monaten immer wieder deutlich gemacht, dass die Spieler nicht nur über fußballerische Qualität, sondern auch vor allem über Drittliga-Mentalität verfügen müssen.

Das ist ihm besonders wichtig, weil er aus seiner Erfahrung als Spieler nur allzu gut weiß, was mit Einsatzfreude, Bissigkeit und Siegeswille zu erreichen ist. Sie waren seine Trümpfe, mit denen er es zum Bundesliga-Torjäger gebracht hat. Trainer Stefan Krämer weiß an seiner Seite Stefan Reisinger zu schätzen. „Ich habe seit meinem ersten Tag beim KFC an mit ihm zusammengearbeitet, wir sind gemeinsam aufgestiegen“, sagt der Cheftrainer. „Stefan ist extrem fleißig und hat in seiner Zeit als Interimscoach und Teamchef bewiesen, dass er die Mannschaft führen kann. Das hat er gut gemacht, wo er verantwortlich war. Er ist für sein Alter schon sehr weit. Ich bin froh, dass er seine Rolle akzeptiert.“

Das ist sicher bemerkenswert und nicht selbstverständlich, denn Reisinger ist ehrgeizig. Das war er als Spieler, das ist er als Trainer. Daher ist auch klar, dass er den Fußball-Lehrer machen möchte. Doch aufgrund der Corona-Pandemie gibt es auch im Zeit- und Lehrplan des Deutschen Fußball-Bundes einige Unsicherheiten. Sollte sich jedoch für Reisinger die Möglichkeit ergeben, wird er den Uerdingern ein paar Wochen fehlen. Aber auch das ist bereits abgesprochen.