1. Sport
  2. Fußball
  3. KFC Uerdingen

Regionalliga West: KFC Uerdingen verliert gegen den Wuppertaler SV

0:2 gegen Wuppertal : Wieder keine Punkte für den KFC Uerdingen

In einer auf sehr mäßigem Niveau und beiderseits von zahlreichen Fehlpässen und leichten Ballverlusten gekennzeichneten Regionalligapartie hat der KFC gegen den Wuppertaler SV mit 0:2 (0:0) verloren.

Für die Gäste von der Wupper, die oben mitspielen wollen, ein schmeichelhafter Sieg, für den ums Überleben kämpfenden KFC die neunte Saisonniederlage und die vierte Partie in Folge, in der die Mannschaft keinen Treffer erzielte.

Gesprochen wurde unter der Woche über die fehlende Disziplin – zuletzt gab es fünf Rote Karten. „Wir fordern Aggressivität, aber die Spieler müssen sich klüger verhalten. Es darf nicht passieren, dass in einem Spiel 25:3-Freistöße gegen uns gepfiffen werden“, hatte Trainer Dmitry Voronov im Vorfeld der Partie gesagt. Und trotzdem, gerade einmal zwei Minuten waren gespielt, da sah Noe Baba für ein Foul im Mittelfeld Gelb. Drei Spieler gesperrt, dazu vier verletzte, boten sich dem Trainer kaum personelle Varianten. Im Tor blieb Jonas Brendieck, an vorderster Front stürmte Neuzugang Shun Terada, nach seiner Einwechslung in Straelen war er so zum ersten Mal von Beginn an dabei. Schließlich fehlten die beiden Stürmer Charles Atsina (gesperrt) und Abdul Fesenmeyer (verletzt). Gegenüber der Vorwoche in Straelen war die Hereinnahme von Terada die einzige Startelfänderung.

Überhaupt Terada. Der groß gewachsene Japaner war der auffälligste Akteur der ersten Minuten. Wenn er steil geschickt wurde, konnte er seine Schnelligkeit ausspielen und verbreitete eine gewisse Gefahr. Auch wenn es bisweilen lässig ausschaute, die routinierten Wuppertaler Abwehrspieler hatten jederzeit die Kontrolle über das Geschehen. So wurden torlos die Seiten gewechselt.

Mit Beginn der zweiten 45 Minuten änderte sich vor den 1.510 Zuschauern – unter ihnen auch der frühere Erste Vorsitzende Professor Herrmann Schulte-Wissermann – zunächst wenig. Echte Torchancen waren weiterhin Mangelware – beiderseits. Zehn Minuten vor dem Ende gelang den Gästen dann doch der Führungstreffer, als der eingewechselte Marco Königs freistehend im Strafraum den Ball mit der Brust stoppte, sich drehte und das Leder zum 0:1 unter die Querlatte drosch. In der Nachspielzeit verwandelte dann noch Kevin Rodrigues Pires einen Foulelfmeter zum 0:2 Endstand.