Ponomaren platzt der Kragen: KFC Uerdingen feuert Trainer Meier

KFC Uerdingen feuert Norbert Meier: „Sieben Spiele ohne Sieg, da bedarf es wohl keiner weiteren Erklärung“

Der KFC Uerdingen hat sich nach nur sieben Spielen von Trainer Norbert Meier getrennt. Mikhail Ponomarev, der mächtige Präsident, fand deutliche Worte. Ein neuer Trainer ist schon gefunden.

Norbert Meier war zufrieden. Seine Mannschaft hatte seiner Meinung nach eine Reaktion und eine ansprechende Leistung gezeigt. Allerdings war der KFC Uerdingen in einer Wasserschlacht gegen Fortuna Köln nicht über ein 1:1 hinaus gekommen und damit im zehnten Spiel in Folge sieglos geblieben – im siebten unter Trainer Meier, der am 3. Februar die Nachfolge von Stefan Krämer angetreten und nur drei von 21 möglichen Punkten geesammelt hatte.

Das Spiel gegen Köln und die Bilanz sind aus Sicht von KFC-Präsident Mikhail Ponomarev gleichermaßen erschreckend. Dem Unternehmer, der die Mannschaft mit erheblichem finanziellem Aufwand personell aufgerüstet hat, platzte der Kragen. Am späten Freitagabend trennte sich der Verein von Norbert Meier, der die Wende nicht herbeiführen konnte. „Ja, natürlich haben wir uns von Herrn Meier getrennt“, sagte Mikhail Ponomarev gegenüber dieser Redaktion. „Sieben Spiele ohne Sieg sind eindeutig, da bedarf es wohl keiner weiteren Erklärung. Die Zahlen sprechen für sich.“

Die Uerdinger, die nach der Hinrunde Tabellendritter waren und nur einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter Osnabrück hatten, sind inzwischen in der Tabelle durchgereicht worden. Die Aufstiegsambitionen wurden längst abgehakt, nun geht es darum, nicht noch in Abstiegsfahr zu geraten. Ein Neuer für das Trainer-Amt ist bereits gefunden. Frank Heinemann, bislang Co-Trainer unter Norbert Meier, wird das Team bis zum Saisonende übernehmen.

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