KFC Uerdingen: KFC will Essen vernaschen

KFC Uerdingen : KFC will Essen vernaschen

Donnerstag um 15 Uhr erwartet der KFC Uerdingen den FC Kray zum ersten Relegationsspiel um den Aufstieg in die Regionalliga. Die Uerdinger wollen mit einem Sieg in der Grotenburg eine gute Ausgangssituation schaffen.

Zwei Spiele trennen den KFC Uerdingen noch von der Liga, aus der sie zuletzt zumindest vom Namen her im Jahr 2005 gespielt haben: in der Regionalliga. Dieses Kapitel endete seinerzeit mit dem bitteren Zwangsabstieg aufgrund von Verstößen gegen die Zulassungsbestimmungen.

Doch jetzt kann das aktuelle Team den Sprung zurück in diese Spielklasse schaffen. Heute um 15 Uhr ist in der Grotenburg das erste Relegationsspiel, das Rückspiel ist am Sonntag ebenfalls um 15 Uhr am Essener Uhlenkrug.

Albayrak spielte selbst gegen Kray

Im Weg dazu steht der Meister der Niederrheinliga, der FC Kray. Der hat in seiner Spielklasse immerhin die Reservemannschaft Rot-Weiß Oberhausens und den Uerdinger Dauerrivalen der jüngeren Vergangenheit, Turu Düsseldorf, hinter sich gelassen. Kleines Kuriosum: Erhan Albayrak, seit zwei Spielen als Trainer in der Verantwortung beim KFC, war in der abgelaufenen Saison noch als Spieler im Einsatz gegen die Mannschaft aus Essen, nachdem er aus Uerdingen zur Düsseldorfer Turu gewechselt war.

"Klar habe ich meiner Mannschaft das Eine oder Andere über den Gegner gesagt", erzählte Albayrak gestern. "Und wir wissen auch, dass Kray nicht umsonst Meister geworden ist." Er fordert von seinem Team die gleiche Einsatzbereitschaft wie in den beiden Ligaendspielen gegen Bielefeld und Aachen, die der KFC gewann. "Darauf dürfen, wollen und werden wir uns nicht ausruhen. Jetzt wollen alle auch alles erreichen, also aufsteigen. Das sieht man auch im Training. Die Mannschaft ist hoch konzentriert."

Gespannt sein darf man, wie viele Zuschauer zu dem Spiel erwartet werden. Der Vorverkauf brummt gewaltig, in den ersten sechs Stunden setzte der KFC mehr als 1000 Karten ab; auf 5000 plus X hoffen die Uerdinger heute. "Wir freuen uns also auf ein Spektakel vor einer großen Kulisse", sagt Albayrak, der die Zuschauermenge als zusätzliche Motivation sieht: "Wir haben bei allen Spektakeln in dieser Saison bislang gezeigt, dass wir dann besonders da sind."

In Sachen Taktik und Aufstellung lässt sich das Trainergespann Albayrak/Ronny Kockel nicht in die Karten schauen. Alle Mann seien an Bord, lediglich Angreifer Jochen Höfler sei noch nicht fit — auch nicht für das Rückspiel, sagte Albayrak.

(RP/rl)
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