KFC Uerdingens Trainer Heiko Vogel muss ein Team formen

Nach verpatztem Saison-Start : Vogel muss ein Team formen

Der spielerische Vortrag ist allenfalls akzeptabel, die Ergebnisse inzwischen glatt enttäuschend. KFC-Trainer Heiko Vogel hat eine schwere Aufgabe übernommen und ist gefordert, schnell eine Mannschaft zu formen.

Heiko Vogel hat Ende April eine nicht ganz leichte Aufgabe übernommen. Er hat am Ende der vergangenen Saison die Mannschaft übernommen und Schwachstellen ausgemacht. Entsprechend wurden neue Spieler geholt. Daraus ein Team zu formen, ist nicht leicht, und es braucht Zeit. Zu Saisonbeginn gesellten sich Verletzungen und Sperren hinzu. Dennoch sind fünf Punkte aus fünf Spielen deutlich zu wenig.

Neben der schlechten Bilanz gibt die Beurteilung der Mannschaftsleistung zu denken. Nach den Spielen gegen Unterhaching, Großaspach (jeweils 2:2) und Dortmund (0:2) war er „mega-stolz“ auf sein Team. Dabei bewies der KFC Moral, Mentalität, Charakter, aber nicht spielerische Qualität. Und die Ergebnisse waren allenfalls akzeptabel.

Nach dem Spiel gegen Ingolstadt beklagte Vogel die Schiedsrichterleistung und die des Gegners, der nur mit übergroßem Einsatz und langen Bällen agiert, nicht aber fußballerisch geglänzt habe. Das klingt, als sei Vogel noch bei Bayern München oder in der Champions-League, nicht aber in Liga drei angekommen. Hier geht es nicht um spielerische Dominanz, sondern allenfalls um Ballkontrolle, vor allem aber um das Umschaltspiel.

Das größte Problem ist jedoch der Umgang mit dem Kader. Er ist nicht nur zu groß, sondern es gelingt bislang auch nicht, daraus eine Mannschaft zu formen, geschweige denn eine verschworene Gemeinschaft. So kann der KFC keinen Erfolg haben.

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