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KFC Uerdingen will gegen 1860 München den ersten Heimsieg in Lotte

TSV 1860 München kommt : KFC Uerdingen will endlich den ersten Heimsieg in Lotte

Drei Niederlagen, zwei Unentschieden – das ist die magere Bilanz der ersten fünf Heimspiele des KFC Uerdingen in Lotte. Am Samstag soll gegen den TSV 1860 München endlich der Knoten platzen. Ein heißes Duell.

Im sechsten Heimspiel in Lotte will der KFC Uerdingen endlich den ersten Sieg feiern. Zu Gast ist am Samstag um 14 Uhr der TSV 1860 München. Nach drei Niederlagen gab es im Tecklenburger Land zuletzt immerhin zwei Unentschieden. Allerdings kommt nun ein dicker Brocken: der TSV 1860 München.

Die Löwen stehen quasi mit dem Rücken zur Wand. Der Tabellenvierte hat neun Punkte Rückstand auf den Dritten FC Ingolstadt. Wollen die Sechziger ihre Aufstiegsträume nicht frühzeitig begraben, so hilft ihnen nur ein Sieg in Lotte. Mit einem Punkt würden sie Platz vier zementieren, der immerhin die Teilnahme am DFB-Pokal beschert, was nach dem Aus im Landespokal am Dienstag gegen den Lokalrivalen Türkgücü (0:1) umso wichtiger wäre.

Für Uerdingens Trainer Stefan Krämer sind die Sechziger „eine der besten Mannschaften der Liga“. Ihr Ausscheiden im Pokal bezeichnete der Coach als unglücklich. „Das ist eine sehr stabile, gute Mannschaft“, sagte Krämer. „Die Münchener werden alles dran setzen, um zu gewinnen und die Aufstiegschance zu wahren, wir werden alles dran setzen, um zu gewinnen und für den Klassenerhalt zu punkten.“

Im Duell mit den Löwen kann Krämer wieder auf zwei bewährte Stammspieler zurückgreifen. Kapitän Assani Lukimya und Frifolin Wagner haben das Training wieder komplett absolviert, so dass ihrem Einsatz nichts im Wege steht.

Zudem setzen die Uerdinger auf Adriano Grimaldi, der in den zurückliegenden vier Spielen jeweils ein Tor erzielte und diese Serie gegen seinen Ex-Klub 1860 gerne fortsetzen würde. „Aber er ist nicht nur wegen seiner Tore extrem wichtig für die Mannschaft“, berichtet Krämer. „Er macht die Bälle fest und ackert für das Team. Aber die Tore sind für einen Stürmer natürlich das Sahnehäubchen.“

Abseits des Platzes gab es eine Nachricht, mit der allerdings alle gerechnet hatten: Erwartungsgemäß hat das DFB-Präsidium die Beschwerde des KFC gegen den Abzug von drei Punkten im schriftlichen Umlaufverfahren zurückgewiesen. Der DFB-Spielausschuss hatte den Punktabzug aufgrund des Antrags des Klubs auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beschlossen. Der Uerdinger Protest war aussichtslos und daher lediglich als ein Zeichen zu verstehen, dass die Vereinsführung gewillt ist, alles zu tun, um die Zugehörigkeit zur Dritten Liga zu wahren.