1. Sport
  2. Fußball
  3. KFC Uerdingen

KFC Uerdingen verliert auch beim Kellerkind auf Schalke deutlich

Wieder im Tiefschlaf : KFC Uerdingen verliert auch beim Kellerkind auf Schalke

Die Uerdinger verschlafen bei der 1:4-Niederlage wieder den Auftakt, spielen dann ordentlich und lassen sich am Ende gehen. So steht die nächste Pleite zu Buche.

Die Erinnerungen an das alte Parkstadion helfen ebenso wenig wie die dort einstmals gefeierten Erfolge. Die Gegenwart sieht anders aus. War der KFC Uerdingen vergangenen Dienstag beim Pokal-K.o. in Dingden auf einer herrlichen Anlage mit einem großen, wunderschönen Vereinsheim zu Gast, so war das alte, umgebaute Parkstadion eine äußerst unwirtliche Sportstätte. Und ähnlich trostlos wie die nass-kalte Witterung – bei kühlen drei Grad peitschte der Wind durch das Rund – war auch das Spiel zwischen dem abstiegsbedrohten SC Schalke 04 II und dem So-gut-wie-sicher-Absteiger KFC Uerdingen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fertigten die Königsblauen die Gäste mit 4:1 (1:0) ab.

Der Uerdinger Start war ein Albtraum. Hatten die Blau-Roten zuletzt gegen Preußen Münster bereits nach zwei Minuten zurückgelegen, so dauerte es diesmal nur 40 Sekunden. Der KFC hatte Anstoß, spielte den Ball zurück, verlor ihn, Bleron Krasniqi umkurvte Kevin Ntiki, der sich dabei noch leicht verletzte, und schoss zur Führung ein. Immerhin figen sich die Gäste nach kurzer Schockphase und boten dann eine iher besseren Leistungen. Shun Terada hatte in der 35. Minute sgar den Ausgleich auf dem Fuß. Aber auch die Schalker hatten nch zwei Möglicheiten, wobei Torhüter Juvan Jovic einmal den Ball glänzend parierte, der ansonsten genau in den Winkel gegangen wäre.

Sechs Minuten nach Wiederbeginn fiel die Vorentscheidung. Nach einem Freistoß köpfte Timo Becker zum 2:0 ein. Die Schalker setzten mit reter Brust nach und versetzten den Uerdingern durch Juius Schell und Rufat Dadshov den K.o., ehe Shun Terada noch Ergebniskosmetik betrieb. „Es ist unerklärlich“, sagte Trainer Alexander Voigt. „Wir machen vor dem Spiel in der Kabine Rumpelstilezchen und die Mannschaft ist nicht wach, wenn sie auf den Platz geht. Danach hat sie sich berappelt, aber die Schalker Geschenke nicht ausgenutzt. Wir waren auch nach der Pause gut drin und bekommen dann durch eine Standardsituation das 2:0. Danach macht der Kopf nicht mehr mit und sie haben sich gehen lassen.“