KFC Uerdingen: Torwart René Vollath will Serie auf dem Betzenberg fortsetzen

Vor dem Gastspiel in Kaiserslautern : Uerdingens Vollath will seine Serie fortsetzen

KFC-Torhüter René Vollath ist rechtzeitig fit geworden. Der 28-Jährige wird im Spiel beim 1. FC Kaiserslautern zwischen den Pfosten stehen. Auf dem Betzenberg will der Keeper eine Serie fortsetzen.

Im Abschlusstraining hatte er alle Übungen absolviert, sich anschließend bei Trainer Stefan Krämer fit gemeldet. Und als René Vollath um 13.57 Uhr frisch geduscht und mit neuem Kurzhaarschnitt in den Bus stieg, war der Fall klar. Denn der Coach hatte bereits im Vorfeld angekündigt: „Wenn René im Bus sitzt, spielt er auch.“ Ergo steht der 28 Jahre alte Torhüter am Samstag (14 Uhr) im Top-Spiel der Dritten Liga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem KFC Uerdingen zwischen den Pfosten. Die Partie wird im dritten Fernsehprogramm von WDR und SWR live gezeigt.

Dass Vollath, der sich am 29. September beim 2:1-Sieg bei Fortuna Köln eine Sehnenreizung zugezogen hatte, spielen kann, ist für die Gäste sicherlich ein Plus. „René hat sich sehr diszipliniert verhalten und alles versucht, rechtzeitig fit zu werden“, berichtet Krämer, der sich mit dem Keeper freut. „Jetzt wird er dafür belohnt.“

Der Schlussmann könnte aufgrund seiner Erfahrung und Ruhe, die er ausstrahlt, in der oft doch recht hitzigen Atmosphäre auf dem Betzenberg zum Erfolgsgaranten werden. Das kann er sich durchaus vorstellen, zumal seine Bilanz in der Pfalz bislang makellos ist. „Ich war vier Mal dort und habe einmal 90 Minuten durchgespielt“, berichtete er vor der Abfahrt. „Ich habe dort nie verloren, und bei meinem Einsatz bin ich beim 0:0 ohne Gegentor geblieben. So soll es bleiben.“ Dabei erinnert er sich an das torlose Remis noch ganz genau. „Da sind wir 90 Minuten lang gnadenlos ausgepfiffen worden. Das war geil.“ Seine Augen leuchten, als er davon erzählt.

Vollaths Mitwirken steigert die Zuversicht, auch in Kaiserslautern bestehen zu können. An Selbstbewusstsein mangelt es den Uerdingern sicherlich nicht, schließlich sind sie das beste Auswärtsteam der Liga. Vier Siegen in Würzburg (2:0), München (1:0), Münster (1:0) und Köln (2:1) steht nur eine Niederlage auf fremdem Platz in Karlsruhe (0:2) gegenüber.

Entsprechend gibt Stefan Krämer auch eine offensive Marschrichtung aus. „Hinten rein stellen, das können wir uns doch gar nicht“, sagt der Trainer. „Für uns geht es darum, bei Ballbesitz Überzahl zu schaffen und die Räume zu nutzen, aber bei einem Ballverlust nicht in Unterzahl zu geraten.“ Klingt gut, muss aber in den 90 Minuten erst noch umgesetzt werden.

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