KFC Uerdingen: Stefan Effenberg ernsthafter Kandidat für Trainerposten

KFC Uerdingen : Stefan Effenberg ernsthafter Kandidat für Trainerposten in der dritten Liga

Der KFC Uerdingen ist auf der Suche nach einem neuen Trainer. Nach Informationen unserer Redaktion ist Stefan Effenberg ein ernsthafter Kandidat für die Nachfolge des am Montag beim Drittligisten entlassenen Stefan Krämer.

Stefan Effenberg könnte neuer Trainer beim finanzstarken Drittligisten KFC Uerdingen werden. Nach Informationen unserer Redaktion spielt der ehemalige Nationalspieler in den Überlegungen der KFC-Bosse eine ernsthafte Rolle. Der 50-Jährige ist mit Geschäftsführer Nikolas Weinhart befreundet. Spekulationen um die Personalie Effenberg gibt es seit dem vergangenen Spieltag: Der ehemalige Nationalspieler war zu Gast in der Duisburger Arena, in der der KFC gegen die Würzburger Kickers 0:3 unterging. An seiner Seite saßen Weinhart und KFC-Präsident Mikhail Ponomarev, der die Uerdinger mit aller Macht und gezielten Investitionen zurück in die Zweite Liga führen will. Effenberg war für unsere Redaktion am Dienstagvormittag nicht telefonisch zu erreichen.

Fest steht: Effenberg ist sich für ein Engagement in der Fußball-Provinz nicht zu schade: In der Saison 2015/2016 stand er als Trainer beim Zweitligisten SC Paderborn an der Seitenlinie. Nachdem die Mannschaft zunächst gewann, musste Effenberg allerdings vorzeitig gehen: Unter seiner Leitung waren die Paderborner auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht.

Was für Ex-Nationalspieler Effenberg als KFC-Trainer spricht, ist seine Vita. Als Kapitän des FC Bayern München gewann er die Champions League und etliche Meisterschaften. Die erfahrenen Spieler im Kader der Uerdinger, wie Dominic Maroh oder Weltmeister Kevin Großkreutz, könnten zu ihm aufblicken. Den Niederrhein kennt Effenberg aus seiner Zeit als Spieler bei Borussia Mönchengladbach bestens.

Stefan Krämer musste beim KFC gehen, nachdem seine Mannschaft gegen Würzburg eine indiskutable Leistung geboten hatte. Am Sonntagabend soll es zwischen Trainer und Führungsetage laut geworden sein. Zwischen den Parteien gab es offenbar einige Meinungsverschiedenheiten, die zutage traten, als der Erfolg ausblieb.

(sef/ths)
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