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KFC Uerdingen: Rückholaktion von Stefan Krämer ist Eingeständnis von Ponomarev

Stefan Krämer wieder KFC-Trainer : Rückholaktion ist Eingeständnis von Ponomarev, dass Trennung ein Fehler war

An der erneuten Verpflichtung von Stefan Krämer als KFC-Trainer scheiden sich die Geister: Eine planlose Aktion eines Chaosklubs oder wohl durchdacht und richtig?

Natürlich gibt es jene, die den KFC Uerdingen aus der Ferne beurteilen. Für sie ist der Fall klar: Rolle rückwärts beim Chaosklub KFC Uerdingen, der planlos Ex-Trainer Krämer zurückholt. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Es ist nicht nur eine wohl durchdachte Aktion, sondern sie zeugt von Größe aller Beteiligten.

So ist es auch ein Eingeständnis von Mikhail Ponomarev, dass die damalige Trennung ein Fehler war. Der Präsident ist sich aber nicht zu schade, ihn zu korrigieren. Ebenso ist es bemerkenswert, dass Stefan Krämer die ausgestreckte Hand nicht gekränkt oder beleidigt ausschlägt, sondern die Herausforderung erneut annimmt. Vor allem aber zeigt es, dass die damalige Trennung, so bitter sie sicher war, sauber vollzogen wurde – so dass sich beide nicht nur ins Gesicht schauen, sondern erneut zusammen arbeiten können. Das gelingt wahrlich nicht immer.

Dass Stefan Reisinger als Co-Trainer an Bord bleibt, passt ins Bild. Er ist keineswegs gescheitert, sondern übernimmt wieder die Rolle, die in seine Lebensplanung viel besser passt. Schließlich will er ab Sommer den Fußballlehrer machen und ist daher nur zeitweise in Uerdingen.

Aber kann die neue Liaison auch zum erhofften Erfolg führen? Zumindest sind einige Voraussetzungen gegeben. Stefan Krämer kennt die Dritte Liga aus dem Effeff. Er kennt die Mannschaften, er weiß um die Spielweise. Seine Stärken in puncto Ausstrahlung und Motivation sind ebenfalls hilfreich.