KFC Uerdingen: Präsident Mikhail Ponomarev sorgt für den nächsten Paukenschlag

Kommentar zum KFC Uerdingen : Ponomarev sorgt für Paukenschlag

Mit der Verpflichtung von Heiko Vogel hat KFC-Präsident Mikhail Ponomarev erneut überrascht. Hinter den Kulissen sind die Weichen für die neue Saison bereits gestellt.

Mikhail Ponomarev hat für die Diskussionen der vergangenen Tage und Wochen kein Verständnis. Da überlegten ein paar Politiker, ob der KFC-Präsident an Bord bleibe und einige Fans sahen das Team in Abstiegsgefahr. Ponomarev nennt derartige Überlegungen hysterisch und sieht sie lediglich gegen seine Person und den Verein gerichtet; sie würden nur schaden.

Tatsächlich hat der Unternehmer in aller Ruhe weiter an der Entwicklung des KFC gebastelt. Er hatte die knifflige Aufgabe zu lösen, den richtigen Trainer zu finden. er hat seine Wahl getroffen: Heiko Vogel.

Ist er der Richtige? Das wird die Zukunft zeigen. Auf jeden Fall ist es eine Überraschung – echt Ponomarev. Er fand gute Gründe: Vogel hat mit 43 Jahren schon wertvolle Erfahrungen gesammelt: bei Bayern München, aber auch in Basel und Graz. Er hat Erfolge vorzuweisen: in der Schweiz das Double, in Österreich den Pokal. Er arbeitete im Nachwuchs mit späteren Stars wie Lahm, Hummels, Müller oder Contento.

All das dient Vogels Reputation, nicht nur bei den Fans, sondern auch bei ehemaligen Bundesligaspielern im Team des KFC. Vogels Aufgabe wird es sein, in den kommenden Monaten eine Mannschaft zu formen. In der Kabine soll es ein Team sein, um auch eins auf Platz zu werden, benötigt es Arbeit und Zeit. Deshalb ist es gut, dass Vogel schon jetzt mit der Arbeit beginnt, so ungewöhnlich dies auch sein mag. Ponomarev hat – für die meisten unbemerkt – längst die Weichen für die kommende Saison gestellt.

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