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KFC Uerdingen muss schon beim SC Wiedenbrück punkten - Regionalliga West

Trainer Alexander Voigt mahnt : KFC Uerdingen muss schon in Wiedenbrück punkten

Die Zeit drängt, wenn das Schlusslicht der Fußball-Regionalliga tatsächlich noch eine Aufholjagd starten will. Trainer Alexander Voigt fordert deshalb bereits beim Jahresauftakt am Samstag in Wiedenbrück Punkte.

Wenn wir im Winter auf dem Transfermarkt zuschlagen, dann muss es ein Spieler sein, der uns auf Anhieb weiterhilft. So lautet die Standardaussage der meisten Manager im Fußball. Beim KFC Uerdingen ist auch das etwas anders. Der bereits viel zu große Kader wurde im Winter ergänzt: Der Däne Jonathan Canto kam hinzu und Levan Kenia wechselte vom Co-Trainer zum Spieler-Co-Trainer. Mit seiner Erfahrung und Qualität könne er der Mannschaft auf jeden Fall helfen. Doch vor dem Meisterschaftsauftakt beim SC Wiedenbrück am Samstag (14 Uhr) verrät Trainer Alexander Voigt, dass beide Spieler nicht zur ersten Elf gehören. „Sie sind noch nicht so weit“, sagt der Coach. „Levan kann noch keine 90 Minuten marschieren, deshalb will ich ihn noch nicht zu Beginn bringen. Aber er ist auf jeden Fall bereit, um rein zu kommen.“

Aber die Zeit drängt. Will der KFC – Tabellenletzter mit neun Punkten Rückstand auf den zum Klassenerhalt notwendigen 15. Platz – tatsächlich noch eine Aufholjagd starten, so muss das sofort geschehen. „Wir dürfen keine Zeit verlieren und können nicht sagen, wir gucken mal zwei, drei Wochen, dass wir rein kommen“, sagt Voigt. „Die Zeit haben wir nicht mehr. Wir müssen schauen, dass wir direkt von Anfang an punkten und das möglichst dreifach – auch in Wiedenbrück. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren.“

Entsprechend sind die Uerdinger um Balance bemüht. Sie müssen offensiv agieren, ohne kopflos anzurennen und sich dann auskontern zu lassen. „Aber auch Wiedenbrück wird nicht drauf los stürmen“, vermutet Voigt, dessen Anfangsformation auf zwei Positionen noch offen ist. der Platz zwischen den Pfosten ist an Jovan Jovic vergeben und auch die Viererkette steht. Über die gestaltenden und offensiven Positionen wollte der Coach noch eine Nacht schlafen. Dann will er auch die Frage beantworten, ob er das 4-4-2- oder 4-3-3-System bevorzugt. Vieles spricht dafür, dass er zunächst mit zwei Stürmern beginnt. Dabei sind Charles Atsina und Shun Terada erste Wahl. Vor dem Abschlusstraining am Freitag wurden die Spieler nochmals per Video über die Stärken und Schwächen der Gastgeber informiert. „Die Spieler haben alle Informationen, die man bekommen kann, erhalten; mehr geht nicht“, sagt Voigt. „Vorbereitet sind sie.“

Pressesprecher André Schahidi verlässt den KFC nach zweieinhalb Jahren und wechselt zum 1. Februar als Stadtsprecher zur Landeshauptstadt Düsseldorf.