KFC Uerdingen: Kevin Großkreutz nach Attacke auf Mitspieler vor dem Aus

Nach Attacke gegen Mitspieler Litka : Großkreutz droht Aus beim KFC Uerdingen

Kevin Großkreutz erweitert seine Vita um einen weiteren Skandal. Nun steht er auch beim Drittligisten KFC Uerdingen vor dem Aus.

Kevin Großkreutz ist meist ein lieber Kerl, aber manchmal gehen mit ihm die Gäule durch. Er hat seine Emotionen nicht immer im Griff. Diese Erfahrung macht nun auch der Drittligist KFC Uerdingen mit dem Weltmeister von 2014. Nach der 2:3-Niederlage beim SV Meppen soll Großkreutz in der Kabine seinen Mitspieler Maurice Litka geohrfeigt haben. Das berichtet „RevierSport“. Beim KFC wollte dies niemand bestätigen, aber auch nicht dementieren. „Das ist heute für uns kein Thema“, sagte Pressesprecher Jan Filipzik vor dem Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Der Fall soll intern geregelt worden sein: Großkreutz lud die Mannschaft zu einem Essen in seine Dortmunder Kneipe ein. Aber ob die Sache damit wirklich erledigt ist? Wahrscheinlich wird sich KFC-Präsident Mikhail Ponomarev in der kommenden Woche mit dem Vorfall beschäftigen und sich ein Bild verschaffen: Von einer saftigen Geldstrafe bis hin zur Kündigung des bis 2021 laufenden Vertrags erscheint alles möglich.

Es war nicht das erste Vergehen von Großkreutz. Aufsehen erregte er 2014, als er in einem Berliner Hotel in betrunkenem Zustand in der Lobby uriniert haben soll. In Köln beschuldigte ihn zudem ein Fan, ihn mit einem Döner beworfen zu haben.

Auch in dieser Saison zeigte Großkreutz schon mehrmals Nerven. Nach Provokationen durch gegnerische Spieler oder auch Zuschauer hat er immer wieder größte Mühe, sich zu keinen handfesten Auseinandersetzungen hinreißen zu lassen.

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