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KFC Uerdingen hat Interesse an Muhammed Kirpit und Soufian Benyamina

Kader fast komplett : KFC Uerdingen hat Interesse an Muhammed Kirpit

Kevin Großkreutz kehrt auf den Trainingsplatz zurück. Der KFC Uerdingen plant aber nicht mehr mit ihm. Vielleicht aber mit Muhammed Kirpit oder Soufian Benyamina, mit denen Gespräche geführt werden.

Der Kader des KFC Uerdingen ist fast komplett. Zuletzt hatte Soufian Benyamina vorgespielt. Der Torjäger, der seine Qualitäten in der Dritten Liga auch durch 62 Tore in 238 Spielen nachgewiesen und im einwöchigen Trainingslager einen guten Eindruck hinterlassen hat, hat noch keinen Zuschlag erhalten. Aus gute Grund: Die Verpflichtung eines Torjägers muss sitzen, da will der KFC sich weder einen Schnell-, noch einen Fehlschuss leisten. „In Corona-Zeiten werden die Kader sowieso nicht so groß sein wie in der Vergangenheit“, sagt Trainer Stefan Krämer. „Ich möchte keine unzufriedenen Spieler, sondern arbeite lieber mit einer kleinen Gruppe, in der jeder wichtig ist.“

Nicht mehr ganz so wichtig sind Kevin Großkreutz, Dominic Maroh und Manuel Konrad für die Mannschaft des KFC. Der Verein den Spielern in der Sommerpause mitgeteilt, dass er trotz bis 2021 laufender Verträge ohne sie plant und ihnen die Möglichkeit eröffnet, sich einen neuen Verein zu suchen. Bis Donnerstag ist das Trio noch frei gestellt. Die Spieler waren nicht mit im einwöchigen Trainingslager in Horst und nahmen auch in dieser Woche nicht am Training teil. Das könnte sich am Freitag jedoch noch einmal ändern. Gut möglich, dass sie dann wieder am Training teilnehmen.

Auf der Suche nach einem weiteren Stürmer steht Muhammed Kirpit auf der Einkaufsliste des KFC Uerdingen. „Ich kann bestätigen, dass wir mit dem Spieler gesprochen haben, mehr aber auch nicht“, sagt Trainer Stefan Krämer. Das Interesse des KFC ist verständlich, zumindest wenn man auf die Kirpits Statistik schaut. Der 21 Jahre alte Türke, der in Berlin geboren ist und bei Hertha BSC unter Vertrag steht, hat bereits fünf Meisterschaftsspiele in dieser Saison für die zweite Mannschaft bestritten und drei Tore erzielt. In der vergangenen Saison hatte er in 21 Spielen 16 mal getroffen. Er war Deutscher Meister mit der A-Jugend und Torschützenkönig.

Noch ein Mittelfeldspieler – so mag manch einer gedacht haben, als er von der Verpflichtung des 23 Jahre alten Mittelfeldspieler von den Würzburger Kickers hörte. „Ja, manch einer denkt, es sei im Zentrum ein bisschen viel“, versteht Trainer Stefan Krämer skeptische Einwände. „Aber Rijad Kobiljar ist verletzt, die Saison lang und intensiv. Und ich bei ein Anhänger der 4-4-2-Raute. Zudem passt Dave bestens ins Konzept und er bringt die richtige Mentalität mit.“