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KFC Uerdingen: Gläubiger stimmen dem vorgelegten Insolvenzplan zu

Insolvenzplan zugestimmt : Gläubiger geben dem KFC Uerdingen eine Chance

Fußball-Drittligist KFC Uerdingen erringt im Kampf um seine Existenz und die Zugehörigkeit zur Dritten Liga einen Etappensieg. Die Gläubiger stimmen dem vorgelegten Insolvenzplan zu.

Rechtsanwalt Dr. Claus-Peter Kruth hat den Gläubigern vor dem Amtsgericht in Krefeld seinen Insolvenzplan für den KFC Uerdingen vorgelegt. Die Präsentation und Aussprache dauerte rund 90 Minuten und war damit ungewöhnlich lang. Doch am Ende wurde der Plan angenommen und gerichtlich bestätigt. Es besteht nun noch eine zweiwöchige Einspruchsfrist, ehe er rechtskräftig wird.

Der Plan sieht die Sanierung der mit 9,9 Millionen Euro verschuldeten KFC Uerdingen 05 Fußball GmbH vor. Solch ein Plan baut auf Bedingungen auf. Wird er erfüllt, gelangt das Verfahren zu einem Abschluss.

Für den Drittligisten war es der erste von drei Schritten zur Zukunftssicherung. In einem zweiten soll sportlich der Klassenerhalt erkämpft werden und schließlich will der Verein mit der Sanierung den Grundstein für das laufende Lizenzierungsverfahren legen.

Gleichzeitig können die Gläubiger mit einer erheblich höheren Befriedigung ihrer Forderungen als im Abwicklungsfall rechnen. „Wir freuen uns über das positive Votum der Gläubiger und die breite Unterstützung des Sanierungsplans“, sagt Kruth von der Kanzlei AndresPartner. Das Insolvenzverfahren soll nun möglichst bis Ende Mai 2021 abgeschlossen werden.