KFC Uerdingen: Drittligist steht vor einem personellen Umbruch

KFC steht vor einem Umbruch : Wer geht? Wer bleibt?

Im Kader des KFC Uerdingen könnte sich im Sommer vieles tun. Bei einigen Spielern stehen die Zeichen deutlich auf Abschied. Wer geht? Wer bleibt? Eine Einschätzung.

Oft wird ungern darüber gesprochen, weil Trainer und Verantwortliche die Sorge haben, dass die Spieler nur noch mit halbem Herzen bei der Sache sind. Heiko Vogel sieht die Gefahr nicht. Der neue Trainer des KFC Uerdingen hat einen personellen Umbruch angekündigt. Er setzt eher darauf, dass die Spieler Profis sind, die die Chance nutzen und sich für den KFC oder andere Vereine präsentieren wollen. So gibt es verschiedene Kategorien: Spieler, die gehen müssen, solche, die gehen sollen und vielleicht auch welche, die gehen wollen.

Gehen müssen wahrscheinlich fast alle Spieler, deren Verträge am Saisonende auslaufen. Einige werden schon bei anderen Vereinen gehandelt. Zum Beispiel Johannes Dörfler, der mit dem SC Paderborn in Verbindung gebracht wird, obwohl er sich beim KFC nicht durchsetzen konnte. Das ist schade, denn die Trainer attestieren ihm, dass er über hervorragende physische Voraussetzungen und auch Talent verfügt, jedoch mangelt es ihm an der notwendigen Professionalität. Aber vielleicht entwickelt er die in einem neuen Umfeld und unter einem neuen Trainer.

Derweil werden Oguzhan Kefkir Kontakte zum FC St. Pauli nachgesagt. Der 27 Jahre alte offensive Mittelfeldspieler verfügt über exzellente statistische Werte. In der Hinrunde war er damit einer der Top-Akteure auf der linken Außenbahn, was die Vereinsführung jedoch wenig beeindruckte.

So stellt sich Heiko Vogel lediglich die Frage, ob er mit Connor Krempicki eine weitere Saison zusammen arbeiten möchte. Der Mittelfeldspieler hatte in Rostock (1:1) mit seinem Tor Werbung in eigener Sache betrieben. Unter Druck fühlt sich der Mittelfeldspieler aber nicht. „Über eine Vertragsverlängerung mache ich mir keine Gedanken“, sagt er. „Damit beschäftigt sich mein Berater.“

Möglicherweise wird der KFC aber auch dem einen oder anderen Spieler nahe legen, sich einen neuen Verein zu suchen. Oder aber Spieler möchten gehen, weil sie beim KFC nicht so viele Einsatzzeiten bekommen, wie sie wünschen. So war es zum Beispiel bei Robert Müller, der im Winter dann nach Cottbus wechselte. Auch Alexander Bittroff dürfte mit seiner Rolle in dieser Saison kaum zufrieden gewesen sein. Hingegen könnte Maximilian Beister, der von anderen Vereinen umworben wird, den KFC verlassen – gegen eine entsprechende Ablösesumme.

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