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KFC Uerdingen: Der Aufstieg muss das Ziel sein

Fünf Punkte hinter dem Zweiten : Für den KFC Uerdingen muss der Aufstieg das Ziel sein

Der KFC Uerdingen hat trotz einer eher durchwachsenen Saison nur fünf Zähler Rückstand auf den dritten Tabellenplatz der 3. Liga. Nun ist es höchste Zeit, ein klares Ziel zu formulieren: Der Aufstieg muss her.

Nach zwei enttäuschenden Auftritten gegen Münster und in Braunschweig hat der KFC jetzt gegen Zwickau einen Pflichtsieg gefeiert. Der war aus drei Gründen bitter nötig: um die Fans zu besänftigen, um den Abstand nach unten herzustellen, um oben anzudocken. Dass das überhaupt noch möglich ist, verdankt der KFC der Leistungsdichte der Liga, in der keine Mannschaft einfach durchmarschiert. Elf Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz fünf Punkte – nur fünf Punkte.

Es ist höchste Zeit, endlich ein klares Ziel zu formulieren und nicht länger rum zu eiern: Der Aufstieg muss das Ziel sein.

Nicht weil die Uerdinger so gut sind, sondern weil die Chance da ist. Keine Mannschaft in der Liga präsentiert sich konstant stark und stabil. Die Mannschaften, die im letzten Saisondrittel ihre Leistung abrufen, werden aufsteigen.

Der KFC hat fast ausschließlich Spieler in seinen Reihen, die der festen Überzeugung sind, über die notwendigen Qualitäten zu verfügen, um mindestens eine Klasse höher zu spielen. Es ist nun an der Zeit, dass sie diesen Ansprüchen, denen sie bislang deutlich hinterher hinken, gerecht werden. Das muss aber von Manager Stefan Effenberg, Teamchef Stefan Reisinger und Trainer Daniel Steuernagel auch derart klar kommuniziert werden. Ab sofort muss es heißen: Der Aufstieg ist unser Ziel.