KFC Uerdingen darf gegen Wehen in Duisburg spielen

Rechnungen bezahlt : KFC Uerdingen darf gegen Wehen in Duisburg spielen

Die Sache ist vom Tisch: Fußball-Drittligist Uerdingen darf sein letztes Saisonspiel in Duisburg austragen. Es hatte Streit wegen angeblich offener Rechnungen gegeben.

Der Betreiber der Fußball-Arena in Duisburg hat nach Zahlung offener Rechnungen durch den Drittligisten KFC Uerdingen grünes Licht für die Austragung des Heimspiels der Krefelder gegen den SV Wehen Wiesbaden am 18. Mai signalisiert. „Ich gehe davon aus, dass am Montag die Bestätigungen seitens der Dienstleister erfolgen, dass sie ihre Dienstleistung am letzten Spieltag durchführen und die Begegnung zwischen dem KFC und dem SV Wehen Wiesbaden stattfindet“, erklärte Dirk Broska, Geschäftsführer der Stadionprojektgesellschaft, in einer Pressemitteilung des Zweitligisten MSV Duisburg.

Der hauptsächlich vom russischen Investor Mikhail Ponomarev finanzierte KFC Uerdingen hatte bereits vor einer Woche die Austragung als gesichert erklärt, nachdem offene Rechnungen beglichen worden seien. Die Betreibergesellschaft des Stadions in Duisburg hat dem MSV eine Genehmigung zur Untervermietung an den KFC erteilt.

Der KFC war bei den für die Sicherheit und den ordnungsgemäßen Ablauf im und rund um das Stadion zuständigen Unternehmen mit Zahlungen in Rückstand. Deswegen hatte die Stadionprojektgesellschaft dem MSV die Erlaubnis zur Untervermietung am 29. April 2019 zunächst schriftlich entzogen. Am 2. Mai seien laut Mitteilung die Unstimmigkeiten ausgeräumt und am Freitag die Rechnungen bezahlt worden.

(sef/dpa)
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