KFC Uerdingen: Co-Trainer Stefan Reisinger mögliche Übergangslösung

Drittligist sucht Trainer : Ex-Fortune Reisinger könnte den KFC übergangsweise trainieren

Drittligist KFC Uerdingen sucht mit Hochdruck einen Nachfolger für Stefan Krämer. Es scheint aber nicht ausgeschlossen, dass Co-Trainer Stefan Reisinger am Samstag in Meppen das Sagen hat.

Nachdem sich der Fußball-Drittligist am Montag von Stefan Krämer getrennt hat, werden namhafte Persönlichkeiten für die Nachfolge genannt. Allen voran Stefan Effenberg, der am Sonntag bei der 0:3-Pleite des KFC Uerdingen gegen die Würzburger Kickers auf der Tribüne saß. Aber auch Felix Magath wurde ins Gespräch gebracht.

Manches deutet darauf hin, dass der Klub mit dem mächtigen Präsidenten Mikhail Ponomarev an der Spitze tatsächlich an einer prominenten Lösung arbeitet. Die Verhandlungen dürften jedoch nicht so einfach sein. Daher erscheint es nicht ausgeschlossen, dass der bisherige Co-Trainer Stefan Reisinger am Mittwoch das Training leitet und womöglich auch am Samstag im Auswärtsspiel beim SV Meppen auf der Bank das Sagen hat.

Reisinger, der für den SC Freiburg und Fortuna Düsseldorf in der Bundesliga auf Torejagd ging, kam im Sommer 2017 als Co-Trainer von Michael Wiesinger zum KFC Uerdingen. Letzterer wurde im März 2018 entlassen. Damals überraschte Ponomarev mit seiner Lösung. Er holte Stefan Krämer, der mit dem Trainerteam weiterarbeitete und eine schier unglaubliche Erfolgsserie verzeichnete. Durch zwölf Siege in Folge wurde der KFC Uerdingen Regionalliga-Meister und stieg in die Dritte Liga auf.

Nach der Hinrunde belegte die Mannschaft den dritten Platz, doch nach einer 0:4-Niederlage in Unterhaching vor Weihnachten und einer völlig indiskutablen Leistung beim 0:3 gegen Würzburg sah Präsident Ponomarev das Ziel Aufstieg in die Zweite Liga in großer Gefahr und trennte sich von Krämer.

Ob Reisinger als Dauerlösung in Frage käme, dürfte dann auch von den Ergebnissen abhängen.

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