KFC Uerdingen: Bloß kein Ausrutscher gegen den SV Wehen Wiesbaden

Uerdingen will einen Ausrutscher vermeiden : KFC-Trainer Krämer warnt vor Wehen Wiesbaden

Der KFC Uerdingen bestreitet am Montag sein letztes Hinrundenspiel. Gegner ist der SV Wehen Wiesbaden. Nach dem Abschlusstraining muss Trainer Stefan Krämer entscheiden, ob Johannes Dörfler oder Oguzhan Kefkir spielen wird.

Kaum fallen ein paar Schneeflocken, ist der grüne Rasen wie gezuckert, schon haben die Spieler besonders viel Spaß. Das ist auch beim KFC Uerdingen so, wo die Spieler am Sonntag Morgen mit großer Freude bei der Sache waren. Das ist verständlich, denn auf dem leicht gefrorenen, grün-weißen Untergrund machte die Trainingsarbeit auch deutlich mehr Spaß als auf weichem, matschigen, braunen Acker. Der wird sich den Spielern wahrscheinlich am Montag früh beim Abschlusstraining zeigen, ehe sie den Bus besteigen und nach Wiesbaden fahren, wo sie noch ein Tageshotel beziehen. Um 19 Uhr wird dann das letzte Hinrundenspiel der Dritten Liga angepfiffen.

Die vorletzte Trainingseinheit offenbarte, dass die Mannschaft steht – mit einer Ausnahme. Die Nummer eins ist natürlich René Vollath. Auch die Viererkette mit Kevin Großkreutz, Dominic Maroh – der nach zehntägiger Pause wegen krankheit wieder fit ist –, Robert Müller und Christian Dorda stellt sich quasi von allein auf, da Christopher Schorch gesperrt ist. Als Sechser fungiert Manuel Konrad diesmal ohne den ebenfalls gesperrten Tanju Öztürk, davor Maximilian Beister, Connor Krempicki sowie Maurice Litka und in der Spitzen Stefan Aigner.

Die Qual der Wahl hat Trainer Stefan Krämer zwischen Oguzhan Kefkir und Johannes Dörfler. Kefkir zeigte nach seiner Krankheit im Spiel gegen Rostock (2:1) eine ungewohnt schwache Leistung und wurde ausgewechselt, Dörflers Formkurve hingegen zeigt nach oben. Somit dürfen die Fans gespannt sein, wer von den beiden beginnt und wer zunächst auf der Bank Platz nimmt.

„Wehen Wiesbaden ist eine der besten Mannschaften der Liga“, warnt Krämer. „Das Team ist ähnlich stark wie Rostock, eine erfahrene Mannschaft mit viel offensiver Wucht. Ich war mir vor der Saison sicher, dass Wiesbaden um den Aufstieg mitspielt.“

Das kann der KFC jedoch verhindern. Sollten die Uerdinger nämlich die Chance beim Schopfe packen und in Wiesbaden gewinnen, so hätten sie satte zehn Punkte Vorsprung auf den Konkurrenten und würden dem Führungsduo aus Osnabrück und Karlsruhe bis auf einen  Zähler auf die Pelle rücken. Eine Vorentscheidung sei das natürlich noch nicht, wehrt sich Krämer, räumt aber ein: „Ja, bei einem Sieg würden sich die ersten Fünf minimal absetzen.“

Die Partie in Wiesbaden wird (wie alle 380 Spiele der 3. Liga) von Telekom Sport live via Internetstream übertragen. Im Rahmen der Aktion „Gratis-Tage“ die Begegnung jeder ohne Abonnement kostenlos bei Telekom Sport sehen. Weitere Infos unter www.telekomsport.de

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