Geldstrafe nach Verfehlung: KFC Uerdingen begnadigt Manuel Konrad

Geldstrafe nach Verfehlung : KFC Uerdingen begnadigt Manuel Konrad

KFC Uerdingens Spieler Manuel Konrad hatte eine Sprachnachricht über KFC-Präsident Mikhail Ponomarev in den Sozialen Medien verbreitet. Darin imitiert er den Präsidenten. Nach einer Entschuldigung darf er beim Team bleiben.

Der KFC Uerdingen 05 hat Manuel Konrad aufgrund seines vereinsschädigenden Verhaltens – einer von ihm verfasste Audiodatei, in der er den russischen Präsidenten Mikhail Ponomarev imitiert und die sich viral in den Sozialen Medien verbreitet hatte – mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt.

„Normalerweise müsste ein Spieler nach einem solch inakzeptablen Vorgang den Verein verlassen“, sagt Mikhail Ponomarev hierzu. Bereits einen Tag nach Bekanntwerden hatte der Spieler aber den Weg der öffentlichen Entschuldigung gewählt und sich hierzu an unsere Zeitung gewandt. „Manuel Konrad hat sich jedoch entschuldigt und darum gebeten, weiter Teil der Mannschaft sein zu dürfen. Wir geben ihm die Chance, zu beweisen, dass er es wert ist, weiterhin das Trikot des KFC Uerdingen zu tragen“, nahm Ponomarev die Entschuldigung an.

Manuel Konrad: „Ich möchte mich persönlich aufrichtig bei Herrn Ponomarev, der Geschäftsführung, dem Verein und den Fans entschuldigen. Das war der größte Fehler, den ich in meiner Karriere begangen habe. Ich verspreche, dass ich alles geben werde, um den entstandenen Schaden mit Leistung wiedergutzumachen.“ Der 31-jährige Defensive Konrad, in dessen Vita auch 185 Zweitligaspiele stehen, kam nach dem Aufstieg in die 3. Liga im Sommer 2018 zum KFC.

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