Schwere Ausschreitungen Zwei Anhänger des KFC Uerdingen ins Krankenhaus

Krefeld · Vor dem Spiel zwischen dem VfB Homberg und dem KFC Uerdingen ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Die Krefelder waren in deutlicher Unterzahl, zwei von ihnen kamen ins Krankenhaus.

Die Stimmung unter den KFC-Fans war ob der Ausschreitungen getrübt.

Die Stimmung unter den KFC-Fans war ob der Ausschreitungen getrübt.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Die Stimmung im Fan-Block des KFC Uerdingen war beim Oberligaspiel beim VfB Homberg (2:2) nicht so freudig und ausgelassen wie sonst. Der Grund: Vor dem Spiel war es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

Am Sonntagmittag hatten sich sechs Krefelder Ultras vor dem Stadion Grotenburg getroffen, um zu grillen und sich dann gemeinsam auf den Weg nach Duisburg zu machen. Gegen 13 Uhr wurden sie dann von etwa 40 vermummten Duisburger Hooligans überfallen, die sich im Internet auf dem Hooligan-Portal  „Gruppaof“ mit ihrem Vorgehen brüsten. Dabei kam es zu heftigen Schlägereien. Nicht nur Bierkästen und Flaschen flogen, sondern auch der Grill. Dabei wurde unter anderem ein dort geparkter Mercedes erheblich beschädigt, die Windschutzscheibe eingeschlagen, der Außenspiegel abgerissen. Zwei Krefelder trugen derart erhebliche Verletzungen davon, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten, einer sogar stationär.

Als die Polizei eintraf, waren die Duisburger schon wieder verschwunden. Es wurde Strafanzeige wegen Landfriedensbruch gestellt. Allerdings seien die geschädigten Krefelder gegenüber der Polizei nicht besonders auskunftsfreudig gewesen, so Bernd Klein von der Pressestelle.

Das Polizeiaufgebot in Duisburg wurde für das Spiel, das um 18 Uhr begann, kurzfristig deutlich aufgestockt. Es kam dort aber zu keinen weiteren Ausschreitungen.

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