Charles Atsina bleibt beim KFC Uerdinger Fans träumen von Maxi Beisters Rückkehr

Krefeld · Der KFC Uerdingen will in dieser Woche einige Neuzugänge für die kommende Saison vorstellen. Einige Fans träumen bereits davon, dass auch Maxi Beister künftig wieder für ihren Verein spielen wird.

 Maximilian Beister beim Torjubel im Trikot des KFC Uerdingen.

Maximilian Beister beim Torjubel im Trikot des KFC Uerdingen.

Foto: Stefan Brauer

Maximilian Beister und der KFC Uerdingen – das ist eine ganz besondere Beziehung. Der Torjäger war von der Bühne verschwunden, ehe ihn der damalige Präsident Mikhail Ponomarev nach Krefeld lockte. Beister machte den Unterschied. Er schoss auf dem Weg in die Dritte Liga die entscheidenden Tore. Im Sommer 2019 wechselte er dann zum damalige Zweitligisten FC Ingolstadt, wo er nicht glücklich wurde. Dass Beister auch den KFC in sein Herz geschlossen hat, bewies er unter anderem mit dem Kauf einer Dauerkarte. Jetzt ist der Vertrag des 31-Jährigen in Bayern ausgelaufen. Entsprechend elektrisiert sind die KFC-Fans, seit in Krefeld ein Audi aus Ingolstadt mit den Kennzeichen MB gesichtet wurde. Kehrt Maxi Beister zum KFC zurück? „Ich weiß davon nichts“, sagt Trainer Alexander Voigt.

Allerdings sollen am Mittwoch zwei, drei neue Spieler präsentiert werden. Einer davon ist Charles Atsina, der in der vergangenen Saison allerdings die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Nur fünf Tore hat er erzielt und stand nur fünf Mal über 90 Minuten auf dem Platz. Trotzdem machte der KFC ihm ein Angebot. Der 33 Jahre alte Torjäger wartete auf bessere Angebote, doch die blieben aus. Aber mit den Uerdingern blieb er im Gespräch und sie einigten sich jetzt auf eine Vertragsverlängerung. Ob er mit seiner Erfahrung und Toren helfen kann, dass der KFC in der Oberliga an der Spitze mitmischt?

Dass die Uerdinger mit einem Heimspiel gegen Cronenberg am 6. August, einem Samstag, um 18 Uhr in die Saison starten, war verkraftbar. Es hatte doch nicht nur für Irritation, sondern auch für einigen Unmut gesorgt, dass der KFC in dem vom Fußballverband Niederrhein veröffentlichten Spielplan daheim immer samstags um 18 Uhr spielt. Darüber waren einige Dauerkartenkäufer verärgert, die samstags arbeiten müssen und davon ausgegangen waren, dass, wie in der Oberliga üblich, am Sonntagnachmittag gespielt wird.

„Bis vier Wochen vor einem Spiel kann der Heimverein Tag und Uhrzeit festlegen“, erklärt Andreas Scholten. „Dies geschieht in enger Abstimmung mit der Stadt und den Sicherheitsbehörden unter Berücksichtigung etwaiger Parallelveranstaltungen.“ Jetzt sind die Termine für den August fix: Samstag, den 6. (18 Uhr) gegen Cronenberg, 10. (19 Uhr) in Sonsbeck, 14. (15 Uhr) gegen Schonnebeck, 21. (15.30 Uhr) beim FSV Duisburg, 27. (18 Uhr) gegen TVD Velbert.

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