Der Sieg in Zwickau ist für den KFC Uerdingen zunächst einmal nur ein Schritt in die richtige Richtung

Kommentar zum KFC Uerdingen : Schritt in die richtige Richtung

Nach sechs sieglosen Spielen in der Dritten Liga und dem Pokal-Aus gegen den Viertligisten Rot-Weiss Essen gewinnt der KFC Uerdingen beim FSV Zwickau mit 2:1. Wie ist dieser Erfolg einzuordnen?

Die Erleichterung war riesengroß nach dem 2:1-Sieg in Zwickau. Natürlich ist das Ergebnis das Wichtigste. Trainer Heiko Vogel, der in den vergangenen Tagen darauf hingewiesen hatte, dass die Mannschaft Ergebnisse liefern muss, hatte noch vor dem Spiel gesagt, er wolle unbedingt gewinnen, und sei es in der Nachspielzeit. Als hätte er es geahnt.

So wichtig das Resultat auch sein mag, mindestens genauso wertvoll ist die Art und Weise, wie es zustande kam. Nachdem die Uerdinger 4:0 oder gar 5:0 führen konnten, doch stattdessen den Ausgleich kassiert hatten, kippte die Partie. Das Momentum war klar auf Seiten der Gastgeber, die dem 2:1 sehr nahe waren. Dass sich die Uerdinger aber aufrafften und aus dieser Misere befreiten, das war das eigentlich eindrucksvolle dieser Partie. Die Mannschaft kam zurück, erspielte sich erneut Chancen und gewann letztendlich verdient.

War das der Befreiungsschlag, auf den Verantwortliche wie Fans gehofft haben? Bringt dieses Erlebnis die Wende? Christian Dorda, der Schütze zum 2:1  in der Nachspielzeit, kündigte nach dem Spiel im Hochgefühl des Sieges an, es sei „eine Ansage an die Liga“. So weit mochte Trainer Heiko Vogel aber nicht gehen.

Ob der Sieg tatsächlich die Wende bringt, darüber kann spekuliert werden. Auf jeden Fall war es ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist nun an der Mannschaft, diesen Weg weiter zu beschreiten – in einer Woche gegen den SV Waldhof Mannheim.

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