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Der KFC Uerdingen ist in der Spitze dünn besetzt

Ein Torjäger, ein Fehler : Der KFC Uerdingen ist in der Spitze dünn besetzt

Die kleine Erfolgsserie nach zwei Siegen in Duisburg und gegen Saarbrücken ist in Lübeck gerissen. Die 0:1-Niederlage beim ehemaligen Schlusslicht ist ärgerlich und lässt beim KFC Uerdingen erneut Unruhe einkehren.

Der KFC hat ein Spiel verloren. Das ist natürlich kein Beinbruch, aber diese Niederlage ist ziemlich ärgerlich. Nicht weil sie beim zuvor Tabellenletzten kassiert wurde, sondern weil sie völlig unnötig war. Da ist es verständlich, dass Trainer Stefan Krämer so verärgert war, wie er es nur selten ist. Er weiß nur allzu gut, dass es nach einer Niederlage beim Schlusslicht Kritik hagelt und Diskussionen wieder beginnen, die man hätte vermeiden können.

So ärgerlich die Niederlage auch ist, sie hat nur noch einmal verdeutlicht: Der große Umbruch samt drastischer Verjüngungskur verläuft nicht reibungslos. Da ruckelt es, da gibt es Rückschläge – zumindest, was das Resultat betrifft. Und es ist auch keine Neuigkeit, dass der KFC in der Offensive personell auf Kante genäht ist. Muhammed Kiprit ist der derzeit einzige echte Stürmer, er spielte bis zum Sommer in der Regionalliga. Er kann Uerdingen nicht in die zweite Liga schießen.

Die Erkenntnis lautet einmal mehr: Ruhe bewahren und weiter arbeiten. Schließlich war die Leistung nicht etwa desaströs. Ein Abwehrfehler und die Abschussschwäche – zwei Punkte, die drei Punkte gekostet haben. ths