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Darauf ruhen die Hoffnungen des KFC Uerdingen

Zwei gute Gründe : Darauf ruhen die Hoffnungen des KFC Uerdingen

Der KFC Uerdingen kann in der Fußball-Regionalliga noch nicht mithalten. Doch es gibt mindestens zwei Gründe, die die Hoffnung des gebeutelten Vereins nähren, dass sich das in den nächsten Wochen ändert.

Das nackte Ergebnis passte so gar nicht zu den Gefühlen, mit denen die Spieler und wohl auch die meisten Zuschauer das Stadion in Velbert verließen. Zweites Spiel, zweite Niederlage nach 60 ganz schwachen Minuten, diesmal 1:3 gegen den Abstiegskandidaten Bonn. Was sind die Gründe dafür, dass die meisten nicht mit hängenden Köpfen, sondern geradezu zuversichtlich das Stadion verließen?

Erstens die Mannschaft.Die Wandlung nach einer Stunde war beeindruckend und macht Hoffnung. Nach katastrophalen individuellen Fehlern und einem aussichtslosen 0:3-Rückstand nicht aufzugeben und so zurückzukommen, das war stark. Das Team deutete in der letzten halben Stunde das Potenzial an, über das es verfügt. Es wird aber in der starken Regionalliga nur mithalten können, wenn es die Fehler abstellt, zumal diese von stärkeren Gegner konsequenter genutzt werden.

Zweitens das Stadion. Erstmals seit über drei Jahren herrschte wieder so etwas wie Heimspiel-Atmosphäre. Nach Duisburg, Düsseldorf und Lotte spielt der KFC nun in einem Stadion, das nicht unangemessen groß oder viel zu weit entfernt ist. Natürlich ist die fast einstündige Anfahrt für ein Heimspiel kein Zuckerschlecken, doch es hat Spaß gemacht. Die Fans sorgten in dem kleinen Schmuckkästchen für eine prächtige, beinahe südländische Stimmung. Mit Hilfe dieser großartigen Unterstützung war es der Mannschaft möglich, sich derart aufzubäumen.

Ob diese beiden Gründe ausreichen, um die Klasse zu halten? Sicherlich nicht, aber sie sind eine gute Basis, um vielleicht am Saisonende das eigentlich Unmögliche zu erreichen: den Klassenerhalt.