Beim KFC Uerdingen müssen jetzt die Spieler liefern

Meinung : Jetzt stehen die Spieler im Fokus

Der KFC Uerdingen hat in den vergangenen Tagen gleich in doppelter Hinsicht in den Schlagzeilen gestanden: aufgrund der Wasserschlacht, des zerstörten Rasens und dem daraus resultierenden Ausfall der Partie des MSV Duisburg gegen den 1. FC Köln sowie des erneuten Trainerwechsels, somit mal unverschuldet, mal als Produzent.

Die Begegnung in Duisburg hätte nicht stattfinden dürfen. Der Schiedsrichter und die Stadt Duisburg hatten es in der Hand: Der Referee durfte nicht anpfeifen, die Stadt hätte den Platz sperren müssen. In Düsseldorf wird so etwas in der kommenden Saison sicherlich verhindert werden: von der wachsamen Stadt, von umsichtigen Schiedsrichtern, mit Hilfe des zu verschließenden Daches und guten Greenkeepern.

Der zweite Trainerwechsel in dieser Saison ist aufgrund von sieben sieglosen Spielen in Folge nachvollziehbar. Vor allem ist er eine Warnung an die Spieler, denn jetzt stehen sie im Fokus, nicht der Trainer: Wer jetzt nicht liefert, wird im Sommer aussortiert – auch unabhängig von der Vertragsdauer. Wer nun klagt, das sei nicht okay, vergisst, dass die Spieler bei den Vertragsverhandlungen andere Leistungen in Aussicht gestellt haben. Dabei zählen weder Verdienste von einst, noch das Alter oder die Jugend – es gibt nur gute und schlechte Spieler. Manch einer meint, diese konsequente Vorgehensweise sei schädlich für das Image des Vereins, dabei ist nichts schädlicher als Misserfolg.

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