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3. Liga: KFC Uerdingen beendet die Saison auf Platz 13

1:1 gegen Viktoria Köln : KFC Uerdingen beendet die Saison auf Platz 13

Ein versöhnlicher Saisonabschluss blieb dem KFC Uerdingen verwehrt. Die Mannschaft kam gegen Viktoria Köln nicht über ein 1:1 hinaus und blieb damit auch im zehnten Spiel in Folge ohne Sieg. Der KFC beendet die Saison auf Rang 13.

Irgendwie passte dieser Abschluss zur Saison: Zwar nicht verloren, aber wieder auch nicht gewonnen. Das 1:1 gegen Viktoria Köln war für den KFC Uerdingen das zehnte sieglose Spiel in Folge, von denen sechs unentschieden endeten. Die Blau-Roten, die vor dem Restart noch Aufstiegshoffnungen hegten, beenden die Saison dadurch auf dem restlos enttäuschenden 13. Tabellenplatz.

Der KFC Uerdingen ist immer für eine Überraschung gut. Diesmal erregte Trainer Stefan Krämer mit einer Maßnahme Aufsehen, die höchstwahrscheinlich ein Novum im deutschen Profi-Fußball darstellt: Gleich vier Torhüter standen im Kader, einer auf dem Feld, drei saßen auf der Bank. René Vollath durfte zwischen die Pfosten, Lukas Königshofer, Philipp Bachmeier und Julius Paris schauten zu.

Auf der Ersatzbank saßen zudem zunächst die Feldspieler Hakim Guenouche, Ali Ibrahimaj, Boubacar Barry und Dennis Daube, die am Mittwoch in Rostock bei der 0:1-Niederlage noch der Anfangsformation angehört hatten. Für sie standen diesmal Dominic Maroh, Adam Matuschyk, Osayamen Osawe und Christian Kinsombi beim Anpfiff auf dem Platz.

Nicht im Kader standen die verletzten Jan Kirchhoff, Tom Boere, Adriano Grimaldi, Rijad Kobiljar und Roberto Rodriguez, dessen Vertrag aufgelöst wurde sowie Kevin Großkreutz, Patrick Pflücke, Franck Evina, Selim Gündüz und Khalil Mohammad. Die drei letztgenannten müssen den KFC auf jeden Fall verlassen.

Die Uerdinger erwischten einen guten Start und gingen nach elf Minuten in Führung. Einen Freistoß von Christian Dorda verlängerte Kapitän Assani Lukimya mit dem Kopf ins Netz. Die Kölner kamen und hatten sofort zwei gute Chancen durch Sven Kreyer und Mike Wunderlich. Sogleich wurden Erinnerungen daran wach, dass eine 1:0-Führung nach der Corona-Pause gegen Magdeburg (1:1), 1860 München (1:3), Duisburg (1:1), Würzburg (1:2) und Chemnitz (1:1) nicht zum Sieg gereicht hatte. Danach stand der KFC allerdings gut, ließ nur noch einen Distanzschuss von Mike Wunderlich zu, der knapp neben den Pfosten ging, so dass es mit dem knappen Vorsprung in die Pause ging.

Nach dem Wechsel änderte sich an dem Bild wenig. Viktoria war überlegen, drängte auf den Ausgleich und hatte in der 56. Minute durch den eingewechselten Albert Bunjaku Erfolg. Wunderlich hatte nach einer Stunde die Führung auf dem Fuß, doch verzog er. Auf der anderen Seite musste Boubacar Barry den zweiten Treffer für den KFC erzielen, doch schoss er völlig freistehend am Tor vorbei. Beide Mannschaften hatten in der Schlussphase Möglichkeiten, den Siegtreffer zu erzielen, doch mangelte es an der notwendigen Konzentration im Abschluss, so dass es zur gerechten Punkteteilung kam.