Nach Gelb-Rot Edvinas Girdvainis fehlt dem KFC am Mittwoch gegen Köln

Lotte · Der Innenverteidiger sieht in der Nachspielzeit die gelb-rote Karte nach einer überflüssigen Aktion im Mittelfeld. Es ist seine zweite innerhalb von vier Monaten. Eine Lösung, wie der Ausfall kompensiert wird, scheint bereits gefunden.

 Wie bereits in Magdeburg sah Edvinas Girdvainis auch gegen Dynamo Dresden die gelb-rote-Karte.

Wie bereits in Magdeburg sah Edvinas Girdvainis auch gegen Dynamo Dresden die gelb-rote-Karte.

Foto: BRAUER-Fotoagentur/Stefan Brauer

Edvinas Girdvainis tobt, als er in der Nachspielzeit den Platz verlässt. Sein Zorn richtet sich gegen Tom Bauer. Der Schiedsrichter hat dem Innenverteidiger des KFC nach einem Foul am Dresdner Luka Stor die gelb-rote Karte gezeigt. Girdvainis flucht laut, was glücklicherweise niemand versteht, weil der Litauer in seiner Muttersprache schimpft. Frustriert tritt er gegen die Bande. Verständlich.

Allerdings sollten sich all seine Verbal-Attacken gegen ihn selbst richten. Denn der 28 Jahre alte, erfahrene Abwehrspieler, der 30 Länderspiele auf dem Buckel hat, war bereits verwarnt, als er sich quasi in letzter Sekunde im Mittelfeld an der Außenlinie ein dummes Foul leistete. Und wenn vielleicht nicht in dem Moment, so doch sicherlich jetzt, wird er sich über sich und seine Aktion ärgern.

Girdvainis, der gemeinsam mit Assani Lukimya ein überaus stabiles Duo in der Innenverteidigung bildet, wird damit am Mittwoch (19 Uhr) im vorentscheidenden Spiel gegen Viktoria Köln in Lotte fehlen. Damit schwächt er sein Team, das personell sowieso gebeutelt ist. Allerdings können die Uerdinger diesen Ausfall möglicherweise noch relativ gut kompensieren. Gino Fechner, de sich in dieser Saison als Allzweckwaffe im Defensivbereich entpuppt hat, wird von der Sechserposition in die Viererkette rücken. Das Problem scheint damit gelöst.

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