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1:5 beim SC Wiedenbrück: KFC Uerdingen bricht nach der Pause ein

1:5 beim SC Wiedenbrück : KFC Uerdingen bricht nach der Pause ein

Der KFC Uerdingen ist mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet. Der Tabellenletzte der Fußball-Regionalliga verlor beim SC Wiedenbrück mit 1:5. Das Ergebnis spiegelt die Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr nicht wider.

 Acht grausame Minuten haben den KFC Uerdingen nach der Pause aus der Bahn geworfen. Die bis dahin gleichwertigen Gäste kassierten beim SC Wiedenbrück drei in ihrer Entstehung unglückliche Gegentore, die den K.o. bedeuteten. Am Ende fiel das Ergebnis mit 1:5 (0:0) deutlich, aber zu hoch aus.

Ob Trainer Alexander Voigt einen tiefen, festen Schlaf oder eine unruhige Nacht hatte, ist nicht überliefert. Aber er hatte einige Eingebungen. „Zwei, drei Positionen sind noch offen, da muss ich noch mal drüber schlafen“, hatte er angekündigt. Doch es ging um wesentlich mehr. Er wählte sogar ein völlig neues System. „Wir spielen auf jeden Fall mit zwei, vielleicht sogar mit drei Stürmern“, hatte er angekündigt. Doch am anderen Tag bot er in Charles Atsina nur eine Spitze auf und setzte stattdessen auf ein 4-1-4-1-System. Und im Tor stand nach überstandener Verletzungs- und Coronapause Justin Ospelt anstatt Jovan Jovic.

Gut 20 Minuten benötigten die Uerdinger, um erstmals in den gegnerischen Strafraum zu gelangen. Wenig später hatten sie dann die beste Möglichkeit der ersten Halbzeit, als Justin Neiß allein auf Torhüter Marcel Hölscher zulief, den Ball aber knapp am Tor vorbei schoss. Defnsiv stand der KFC gut und ließ wenig zu - bis zwei Minuten vor der Pause. Da kam Said Harouz frei zu einem Volleyschuss, der jedoch über das Tor ging.

Die zweite Halbzeit begann extrem unglücklich für die bis dahin gleichwertigen Uerdinger. Ein Schuss von Niklas Szeleschus in der 52. Minute wurde von Tom Fladung abgefälscht und landete für Ospelt unhaltbar in seinem Kasten. Und es kam noch schlimmer. Schiedsrichter Dominik Mynarek erkannte vier Minuten später ein Handspiel von Jesse Sierck, das auf der Tribüne kaum jemand gesehen hatte. Den Elfmeter verwandelte Benedikt Zahn zum 2:0. Und wiederum vier Minuten danach sorgte Tim Böhmer mit einem Distanzschuss für die Entscheidung. Die Gäste drängten auf das Ehrentor und wurde ausgekontert. Manfredas Ruzgis traf mit einem Schuss unter die Latte zum 4:0. Es spricht für die Mannschaft, dass sie sich anschließend nicht hängen ließ, sondern weiter nach vorn spielte. Der verdiente Lohn war das Ehrentor durch Noe Baba in der 78. Minute. Der Schlusspunkt war freilich den Ostwestfalen vorbehalten, den Lukas Demming setzte.